„Bakterien und Viren – mit bloßem Auge nicht zu sehen – nehmen wir ganz besonders ins Visier, um unsere Patienten und ihre Angehörigen bestmöglich zu schützen“

Stefan Russmann, leitende Hygienefachkraft

Hygienemanagement

Ein umfassendes Hygienemanagement ist untrennbarer Bestandteil unserer Qualitätssicherung.

Die meisten Keime können Menschen mit intaktem Immunsystem in der Regel nichts anhaben. Für Menschen mit geschwächtem Immunsystem oder offenen Wunden können einige von ihnen allerdings zur Gefahr werden. Wir wollen unsere Patienten bestmöglich vor typischen “Krankenhausinfektionen” insbesondere vor multiresistenten Erregern schützen. Dies gelingt uns mit Hilfe effektiver Hygienepläne und verbindlichen Handlungsanleitungen, aber auch durch vorausschauendes Handeln und Planen. Unsere Empfehlungen beruhen stets auf aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen.

Für die systematische Weiterentwicklung und konsequente Umsetzung unseres Hygieneplans sorgen zwei ausgebildete Hygienefachkräfte, fünf hygienebeauftragte Ärzte sowie jeweils eine hygienebeauftragte Pflegekraft pro Station und Funktionsbereich. Sie werden zudem regelmäßig von einem externen Facharzt für Krankenhaushygiene unterstützt. Auch unsere qualifizierten Reinigungskräfte – die übrigens alle fest zu unserem Team gehören – sorgen nicht nur für optische Sauberkeit, sondern für optimale Hygienesicherheit.

Patienten, Angehörige oder Besucher können ebenfalls zu einem möglichst keimarmen Krankenhaus beitragen, indem sie einige Regeln befolgen. Da die richtige Händedesinfektion dabei das A und O ist, befinden sich in allen Eingangsbereichen sowie auf jedem Zimmer Desinfektionsspender.

Zu den wichtigsten Hygienemaßnahmen im Nettetaler Krankenhaus zählen:

  • Konsequente Händehygiene
  • Teilnahme an „Aktion Saubere Hände“ und KISS
  • Regelmäßige Begehungen durch unsere Hygienefachkräfte
  • Regelmäßige hygienisch-mikrobiologische Umgebungsuntersuchungen in allen Krankenhausbereichen
  • Regelmäßige Schulungen der Mitarbeiter
  • MRSA-Screening aller Patienten bei stationärer Aufnahme
  • MRE (Multiresistente Erreger)-Sprechstunde für betroffene Patienten und Angehörige
  • Fachlicher Austausch in regionalen Netzwerken
  • Informationsmaterial und -veranstaltungen für Patienten und Besucher