„Ihre Sicherheit steht für uns an oberster Stelle, wenn wir Sie mit Hilfe eines künstlichen Gelenkersatzes sozusagen wieder auf die Beine stellen“

Chefarzt Dr. med. Enno Steinheisser

EndoNet – EndoProthetikZentrum Nettetal

Der künstliche Ersatz von Hüft- und Kniegelenken einschließlich entsprechender Wechseloperationen gehört seit vielen Jahren zu den Kernkompetenzen unseres Zentrums für Arthroskopie und Endoprothetik (ZAE).

Unter der Leitung von Chefarzt Dr. Enno Steinheisser haben wir in den letzten Jahren kontinuierlich an der Verbesserung und Strukturierung des Behandlungsablaufes gearbeitet. Neben der medizinisch hochprofessionellen Versorgung galt unser Augenmerk dabei vor allem der Patientensicherheit. In Konsequenz wurde das ZAE bereits 2014 von der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie (DGOOC) als zertifiziertes EndoProthetikZentrum anerkannt. Wir sind stolz, dass die hohe Qualität der Behandlung und Betreuung von Patienten mit künstlichen Hüft- und Kniegelenken somit auch von externen Experten bestätigt wurde. Die jährliche freiwillige Überprüfung sowie regelmäßige Rezertifizierung ist daher auch fester Bestandteil unseres Qualitätsmanagements.

Die Hauptoperateure unseres EndoProthetikZentrums sind erfahrene Spezialisten und implantieren jährlich rund 600 Hüft– und Knieendoprothesen. Dafür stehen ihnen drei moderne Operationssäle mit computer- und sprachgesteuerten Navigationseinheiten sowie digitaler Vernetzung zur Verfügung.

Um auch in schwierigen Versorgungssituationen (Wechseloperationen, Knochendefekte und Weichteilschäden) optimale Implantate für den Patienten auswählen zu können, halten wir verschiedene moderne Endoprothesensysteme vor.

Nicht nur die Ärzte, auch unsere Pflegekräfte und Physiotherapeuten verfügen aufgrund der hohen Operationszahlen über umfangreiche Erfahrung in der Behandlung und Nachsorge von Patienten mit künstlichem Gelenkersatz – und unterstützen so mit ihrem Wissen den Genesungsprozess.

Das Zertifizierungssystem EndoCert

Die Implantation künstlicher Gelenke zählt zu den in Deutschland am häufigsten durchgeführten Operationen. So werden mittlerweile jedes Jahr rund 400.000 künstliche Gelenke (Endoprothesen) eingesetzt. Um die Qualität solcher Eingriffe sicherzustellen und zu verbessern, hat die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie (DGOOC) im Jahre 2009 die EndoCert-Initiative zur Zertifizierung von EndoProthetikZentren ins Leben gerufen. Aus dieser Initiative entstand ein Qualitätsmanagementsystem für die Zertifizierung, das seit Oktober 2012 bundesweit freigegeben ist. Ein EndoProthetikZentrum verpflichtet sich u.a., am Endoprothesenregister Deutschland (EPRD) teilzunehmen und Behandlungsverläufe lückenlos und nachvollziehbar zu dokumentieren.

Um als EndoProthetikZentrum anerkannt zu werden, muss ein Krankenhaus über mindestens zwei erfahrene Hauptoperateure verfügen, die jeweils mindestens 50 Operationen jährlich in den verschiedenen Bereichen des Gelenkersatzes durchführen. Überdies werden infrastrukturelle Kriterien wie personelle und technische Ausstattung und ein entsprechendes Leistungsspektrum in Diagnostik und Therapie vorausgesetzt. Zu den strengen Qualitätsvorgaben zählt auch, dass jeder einzelne Fall mehrfach im gesamten Team besprochen wird, um eine optimale Behandlung zu gewährleisten.