Zwei neue Hauptoperateure in unserem EndoProthetikZentrum

Über 700 endoprothetische Eingriffe führen die erfahrenen Operateure in usnerem Haus jährlich durch. Ab sofort erfüllen zwei weitere Oberärzte des EndoProthetikZentrums unter der Leitung von Chefarzt Dr. Enno Steinheisser die Anforderungen, um als Hauptoperateure tätig sein zu können: Hamid Reza Ansari und Doctor-Medic (Univ.) Cristian Cocis, beides Fachärzte für Orthopädie und Unfallchirurgie, haben je mindestens 50 endoprothetische Versorgungen am Hüft- und/oder Kniegelenk in einem Jahr nachweisen können. „Damit arbeiten wir mit insgesamt vier Hauptoperateuren in unserem EndoProthetikZentrum“, freut sich Steinheisser. „Für unsere Patienten bedeutet das die Sicherheit, dass sie stets unter Leitung eines Chirurgen mit größter Erfahrung operiert werden.“

Unser Haus ist seit mehr als 25 Jahren auf orthopädische Erkrankungen spezialisiert und bereits seit sieben Jahren von der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädischer Chirurgie (DGOOC) als zertifiziertes EndoProthetikZentrum anerkannt. Das sei damals ein konsequenter und folgerichtiger Schritt gewesen in dem stetigen Streben nach Verbesserung der Behandlungsqualität, betont Jörg Schneider, Geschäftsführer des Hauses. „Für uns ist es zudem wichtig, dass wir unseren Patienten unseren hohen Anspruch im Bereich der endoprothetischen Versorgung durch die unabhängige Einschätzung einer anerkannten Prüfstelle transparent machen können“, ergänzt Steinheisser.

Um als zertifiziertes EndoProthetikZentrum anerkannt zu werden, müssen verschieden Kriterien erfüllt sein. So müssen mindestens zwei gut ausgebildete und erfahrene Hauptoperateure vor Ort tätig sein, die je Minimum 50 endoprothetische Eingriffe im Jahr vornehmen. Zudem werden infrastrukturelle Kriterien wie personelle und technische Ausstattung und ein entsprechendes Leistungsspektrum in Diagnostik und Therapie vorausgesetzt. Zu den strengen Qualitätsvorgaben zählt auch, dass jeder einzelne Fall mehrfach im gesamten Team besprochen wird, um eine optimale Behandlung zu gewährleisten. „Das alles bringt am Ende die Qualität, aber auch die Patientensicherheit auf ein höchstmögliches Maß. Und das steht für uns im Zentrum“, so Schneider.

Auch Patienten können ihren Beitrag leisten: „Wir raten, einen notwendigen Eingriff beizeiten durchführen zu lassen – auch in Zeiten der Pandemie“, betont Steinheisser. Denn je früher der Gelenkschaden behoben wird, desto höher ist die Chance gesunde Teile zu erhalten. „Wir arbeiten stets nach dem Prinzip -so viel wie nötig, aber so wenig wie möglich-, um möglichst weichteilschonend und knochensparend vorzugehen.“ Das erfordere jedoch eine frühzeitige Behandlung. Die Sorge, sich zurzeit ins Krankenhaus zu begeben sei unbegründet. Durch extrem hohe Hygienevorkehrungen und –standards sei das Risiko einer Ansteckung mit dem Coronavirus auf ein Minimum reduziert.

Aktionstage sollen vor allem eins: Auf ein Thema aufmerksam machen, sensibilisieren und informieren. Das sind auch die Ziele von NetteVital am 12. Mai beim Tag gegen den Schlaganfall.

Anlässlich des bundesweiten Aktionstages, der vor 22 Jahren von der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe ins Leben gerufen wurde, setzen sich auch lokale Fachleute für eine optimale Behandlung von Schlaganfallpatienten ein. „Mindestens genauso entscheidend ist jedoch die Prävention“, sagt Michael Weber, Physio- und Neurotherapeut bei NetteVital. Denn jeder sei in der Lage das persönliche Schlaganfallrisiko zu minimieren. Wichtig sei es, die Menschen zu informieren und dafür zu sensibilisieren, so Weber, der selbst Schlaganfallpatienten betreut.

Vormittags persönliche Sprechstunde – nachmittags Expertentelefon

Unter dem diesjährigen Motto „Einsamkeit – nicht mit uns“ finden sich bei NetteVital ganztägig Experten ein, die Interessierten und Betroffenen zur Verfügung stehen – natürlich Corona konform und unter strengen hygienischen Auflagen.

Ein Gefühl von Einsamkeit kann Schlaganfallpatienten in der Coronazeit doppelt treffen. Die vorherrschende Situation fordert alle ohnehin schon zur Isolation auf. Kommen Schamgefühl aufgrund von sprachlichen Defiziten, Immobilität oder auch psychische Störungen als Folge eines Schlaganfalls hinzu, kann die Einsamkeit immens groß werden. „Dem wollen wir uns entgegenstellen und mögliche Wege aus der Isolation aufzeigen“, sagt Weber entschlossen. „Deswegen haben wir uns auch entschieden, Interessierte und Betroffene zu NetteVital einzuladen.“

Vormittags von 8.00 bis 12.30 Uhr führen erfahrene Physio- und Ergotherapeuten eine individuelle Sprechstunde durch. Neben einem persönlichen Gespräch können Besucher auch ihr individuelles Schlaganfallrisiko ermitteln lassen. Zudem klären die Therapeuten Michael Weber und Sven Weber umfassend über vorbeugende Maßnahmen, aber auch eine optimale Nutzung der Ressourcen nach einem Schlaganfall auf. Hilfsmittel wie ein Einhandrollstuhl oder -rollator oder eine Tastatur, die mit einer Hand bedient werden kann, stehen zur Ansicht und zum Ausprobieren zur Verfügung.

Eine vorherige Anmeldung unter 02153-125 9050 ist unbedingt erforderlich! Für jeden angemeldeten Besucher ist ein Zeitfenster einer halben Stunde eingeplant, um möglichst vielen die Chance einer Teilnahme geben zu können.

Ab 13.00 Uhr widmen sich Experten verschiedener Fachbereiche den Anliegen von Interessierten, Betroffenen und Angehörigen in einer Telefonsprechstunde.

Das Programm im Überblick, inkl. der Durchwahlen (Tel. 02153 125-xxxx)

13:00 – 13:30 Uhr
 Dr. Helga Wolter (PIN)

„Wie kann ich der Einsamkeit entfliehen- Psychologische Anregungen und Tipps“
Durchwahl -9048

14:00 – 17:00 Uhr    

Michael Weber (Physio- und Neurotherapeut NetteVital)
„Moderne Physiotherapie nach Schlaganfall“
Durchwahl -9032

Sven Weber (Ergo und Handtherapeut NetteVital)
„Wie hilft Ergotherapie bei Schlaganfall“
Durchwahl –98 56

Annemarie Renaux (Dipl. Sportwissenschaftlerin NetteVital)
„Trotz Schlaganfall aktiv nach vorne“
Durchwahl –97 23

Daniel Hensen (Sanitätshaus Lettermann)
„Mobil trotz Schlaganfall“
 Durchwahl -90 90 

 Claudia Varriale (Praxis für Sprachtherapie)
„Sprache als ein Weg aus der Einsamkeit!“
Durchwahl –90 77

Für die bestmögliche und reibungslose Rundumversorgung orthopädischer Patienten sind der Medical Park Borussia Mönchengladbach und das Städtische Krankenhaus Nettetal eine Kooperation eingegangen. So haben die Mönchengladbacher Patienten, die sich in Nettetal operieren lassen, die Möglichkeit wohnortnah die anschließende ambulante Rehabilitation im Medical Park vor Ort durchzuführen und können dabei auf den professionellen und beständigen Austausch zwischen Operateur und Physiotherapeut vertrauen.

Unser gute Ruf in der Versorgung von Knie-, Hüft- und Schulterpatienten zeigt seit Jahren Wirkung: Viele Patienten außerhalb Nettetals kommen für den notwendigen Eingriff einer Gelenkersatzoperation in unser zertifiziertes EndoProthetikZentrum und das Zentrum für Schulter- und Ellenbogenchirurgie. Insgesamt finden in unserem Haus jährlich über 700 endoprothetische Eingriffe statt. Knapp 30 Prozent dieser Patientengruppe stammen aus dem Mönchengladbacher Raum.

Aber wie geht es nach der erfolgreichen Operation weiter? Die ambulante Rehabilitation im Nachgang ist eine tragende Säule für den langfristigen Behandlungserfolg, bestätigt auch Dr. Enno Steinheisser, Leiter des EndoProthetikZentrums: „Ohne eine professionelle und qualitativ hochwertige Reha nach der erfolgreichen Operation kann ein optimales Langzeitergebnis nicht erreicht werden.“

Vier Mal in der Woche suchen Patienten im Rahmen der ambulanten Rehabilitation den Weg zum Physiotherapeuten, sowohl für eine Eins-zu-Eins-Betreuung als auch für die Therapie in Form von speziellen Gruppen, deren Programm genau auf die jeweilige Indikation ausgerichtet ist. Und genau an dieser Stelle wünschen sich Betroffene eine professionelle und wohnortnahe Betreuung und gleichzeitig einen engen Austausch zwischen behandelndem Arzt und Physiotherapeut.

Unser ansässiges Gesundheitszentrum NetteVital und der Medical Park verfolgen das gleiche Konzept in der ambulanten orthopädischen Reha. Bereits vor dem chirurgischen Eingriff werden Patienten, die eine Knie- oder Hüft-Endoprothese erhalten, im Rahmen der Prähabilitation in Form von Unterarmgehstützen- und Stabilisationstraining auf die Regenerationsphase im Anschluss optimal vorbereitet. Die ambulante Reha selbst beinhaltet eine ärztliche Eingangs- und Abschlussuntersuchung. Das Besondere ist die tägliche physiotherapeutische Einzelbehandlung. Neben Krankengymnastik und Manueller Lymphdrainage kommen das Aufbautraining am Gerät und die Motorschiene sowie die Elektrotherapie regelmäßig zum Einsatz. Ergänzend dazu durchläuft der Patient ein Reha-Gruppenprogramm, in dem Ziele wie die Wiederherstellung der Mobilisation, Stabilisation und Koordination im Fokus stehen. Übergeordnetes Ziel ist die Verbesserung der Lebensqualität und der Eigenkompetenzen.

Sowohl der Medical Park als auch NetteVital bieten die ambulante Reha auch in häuslicher Umgebung an und organisieren den Transfer zum Therapiezentrum und wieder nach Hause.

Weitere Informationen zur ambulanten Rehabilitation im Medical Park Borussia Mönchengladbach erteilt Julia Troschke (Tel. 02161 57319-0), bei NetteVital in Nettetal Sylvia Trouwain-Bücker (Tel. 02153 125 9050)

„Patientinnen und Patienten sollten in der Corona-Pandemie Beschwerden nicht ignorieren und erforderliche Untersuchungen oder notwendige Eingriffe nicht bis auf weiteres verschieben“, sagt Dr. Hendrik W. Keller, Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie und stellvertretender Leiter des Darmkrebszentrums. „Insbesondere nicht,  wenn es um Darmkrebs geht.“

Denn dieser ist heute, dank einer deutlich erhöhten Früherkennungsrate und moderner Therapieverfahren keine fatale Diagnose mehr – sofern er rechtzeitig erkannt wird. „Darmkrebs wartet nicht bis Corona vorbei ist“, ermahnt Keller und ruft gleichzeitig auf, zur Vorsorge zu gehen und bei Beschwerden direkt zu handeln und den Weg zum Mediziner zu suchen.

Ist die Diagnose Darmkrebs ausgesprochen, dürfe keine Zeit verloren werden. Im Darmkrebszentrum des Nettetaler Hauses greifen viele Zahnräder ineinander. Fächerübergreifende Zusammenarbeit ist dabei die Grundlage, um den optimalen Behandlungsweg individuell auf den Patienten abzustimmen. Alle wichtigen Ansprechpartner und Spezialisten wie Experten verschiedener Fachabteilungen des Hauses und weitere Kooperationspartner stehen als kompetentes Team zur Verfügung. Das erspart viele Wege und gewährleistet von der Vorsorgeuntersuchung und Früherkennung über die individuelle Therapie bis zur Nachsorge eine bestmögliche Betreuung.

Elf Jahre sind seit der Gründung des Darmkrebszentrums in Nettetal vergangen, so dass Prozesse optimiert und Fachwissen spezialisiert wurden. „Wir bieten eine sehr gute Grundlage für eine optimale Behandlung“, so Dr. Michael Pauw, Chefarzt der Klinik für Gastroenterologie, Onkologie, Diabetologie und Allgemeinen Inneren Medizin sowie Leiter des Darmkrebszentrums. „Aber, und das ist mindestens genauso entscheidend: Die Patienten dürfen den Weg zur Vorsorge und in unser Haus auch zu Coronazeiten nicht scheuen.“

Dafür bestehe auch kein Grund. Unser Krankenhaus verfügt über ein bis ins Detail entwickeltes Hygienekonzept, das Patienten und Mitarbeiter in bestmöglichem Umfang schützt. Neben der schon in der ersten Welle erfolgten Trennung der Eingänge, besteht weiterhin ein Besucherverbot im Haus, um unnötige Kontakte zu vermeiden. Zudem legen wir großen Wert auf ein ausgiebiges Screening aller Patienten – egal ob ambulant oder stationär. Wer in unserem Haus aufgenommen wird, wird getestet und jeder noch so kleine Verdachtsfall umgehend isoliert. Der Kontakt zwischen dem Personal und den Patienten findet ausschließlich unter strenger Einhaltung der AHA-Regeln statt und das konsequent mit FFP2-Masken. Die Mitarbeiter seien fit in Sachen Hygiene, weiß Hygienefachkraft Stefan Russmann. Regelmäßige Schulungen bereits vor, aber verstärkt noch einmal während dem Infektionsgeschehen zeigen sehr gute Ergebnisse in der Umsetzung und dienen dem größtmöglichen Schutz für Patienten und Kollegen. Zudem ist ein großer Anteil der Belegschaft inzwischen geimpft.

Die Neuaustattung mit modernen OP-Tischen und Säulen sorgt jetzt in unseren Haupt-OP-Sälen im Erdgeschoss für deutlich höheren Komfort bei Patienten und Personal.

Neue OP-Tische, ein moderner Extensionstisch und zwei neue Säulen bieten den Patienten noch schonendere Lagerungsmöglichkeiten. Besonders weiche und wärmespeichernden OP-Auflagen gewährleisten auch bei langem OP-Verlauf einen optimalen Liegekomfort und beugen einem Lagerungsschaden des Patienten vor. Auch die maximale Traglast hat sich auf 380 Kg erheblich gesteigert.

Die Mitarbeiter des Hauses profitieren ebenfalls von der Modernisierungsmaßnahme. So steht dem OP-Team jetzt eine Vielfalt an Verstellmöglichkeiten zur Verfügung, die die Arbeit am Patienten noch angenehmer macht. „Ich bin sehr glücklich über die Anschaffung der neuen OP-Tische“, sagt Dr. Hendrik W. Keller, Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie. „Durch ihre technischen Möglichkeiten und den zusätzlichen Einsatz von Vakuummatratzen, die man individuell an die Körperform der Patienten anpassen kann, ergeben sich optimale Bedingungen für die minimalinvasive Chirurgie, die für nahezu alle Eingriffe mittlerweile der Standard in unserer Klinik ist.“

Ein deutlicher Qualitätszugewinn für die Operateure ist sowohl die verbesserte Justierung der Höhe, der Neigungsmöglichkeiten in allen Ebenen sowie einer Längsverschiebung, die jetzt möglich ist. „Dadurch sind bei einer Reihe von unfallchirurgischen Eingriffen unsere Lagerungsmöglichkeiten deutlich verbessert worden, so dass diese Eingriffe mit höherer Sicherheit und Qualität für den Patienten durchgeführt werden können“, sagt Dr. Wilfried Mündges, Chefarzt des Zentrums für Unfallchirurgie.

Wie schon die Vorgängermodelle sind die neuen Tische röntgenfähig, allerdings mit deutlich besserer Sicht. Die Längsverschiebung erhöht zudem die Möglichkeiten der Durchleuchtung während einer Operation.

Für den Austausch der in die Jahre gekommenen alten OP-Tische investierte die Krankenhausleitung rund 250.000 Euro.

Zum zwölften Mal übernehmen Oberkursschüler der Krankenpflegeschule das Zepter auf Station. Seit Anfang der Woche leiten fünf angehende Pflegefachkräfte eigenständig die neue Wahlleistungsstation unseres Hauses. Im Rahmen der Projektwochen übernehmen sie alle anfallenden Aufgaben rund um die Versorgung der Patienten. So erstellen die zukünftigen Pflegekräfte die Dienstpläne, nehmen Patienten auf, begleiten die morgendliche Visite und führen administrative Tätigkeiten wie das Bettenmanagement und Lagerbestellungen durch. Die Grund- und Behandlungspflege und vor allem das Wohl der Patienten stehen dabei an erster Stelle. Bis zum vierten März sind die Schülerinnen und Schüler im Früh- und Spätdienst für ihre Patienten verantwortlich und können ihr erlerntes Wissen in seiner ganzen Komplexität anwenden. Im Hintergrund begleitet stets ein erfahrener Praxisanleiter die Projektwochen, der den Auszubildenden bei Bedarf behilflich sein kann. Mit insgesamt 35 weitergebildeten Kräften verfügt das Nettetaler Haus über eine überdurchschnittlich hohe Anzahl von Praxisanleitern. „Wir sind bestrebt, das sehr hohe Niveau der pflegerischen Ausbildung in unserem Haus stetig zu sichern“, begründet Stefan Russmann, stellvertretender Pflegedienstleiter die Entscheidung der vielen Fortbildungen zum Praxisanleiter.

Im Rahmen einer Kooperation zwischen dem Städtischen Krankenhaus Nettetal und der Akademie für Gesundheits- und Pflegeberufe Viersen (AGP Viersen) startet zwei Mal im Jahr, im März und im September, jeweils die dreijährige Ausbildung zur Pflegefachfrau und zum Pflegefachmann

Davon kamen 2020 14 Auszubildende aus unserem Haus. Für weitere Informationen rund um die Ausbildung steht Stefan Russmann gerne zur Verfügung oder Sie informieren sich hier auf unserer Homepage unter https://www.krankenhaus-nettetal.de/karriere/ausbildung/pflegeberufe/

Seit Jahresbeginn ist die Praxis für Chirurgie unter Leitung des Facharztes Matthias Berg an das neu gegründete Medizinische Versorgungszentrum, MVZ Nettetal, an unser Haus angegliedert.

„Durch die Gründung des Medizinischen Versorgungszentrums stellen wir die langfristige ambulante chirurgische Versorgung vor Ort sicher“, begründet Jörg Schneider, Geschäftsführer des Krankenhauses, die Entscheidung. Für die Patienten ändere sich spürbar nichts. Die langjährig  bewährten Strukturen der Praxis bleiben erhalten und präsentieren sich lediglich im neuen Gewand.

Vorteile gäbe es jedoch schon, sagt Schneider. So profitieren Patienten durch die enge Angliederung ans Krankenhaus, da ambulante und stationäre Behandlungen bei Bedarf nahtlos koordiniert werden können. Radiologische Diagnostik oder Notfallversorgung stehen auf kurzem Weg zur Verfügung. Die Verzahnung mit dem Haus spiegelt sich zudem durch Dr. Michael Leenen, Ärztlicher Leiter der Zentralen Patientenaufnahme, wider: Mit der Gründung des MVZ Nettetal steht Leenen, selbst Facharzt für Chirurgie und Unfallchirurgie, ergänzend zu seiner leitenden Funktion in der Notfallaufnahme für die Patienten in der chirurgischen Praxis zur Verfügung. „Wir freuen uns sehr, Michael Leenen als erfahrenen Chirurgen in unserem Praxisteam zu begrüßen“, so Matthias Berg. „Durch die Zusammenarbeit wird die Verzahnung mit relevanten Schnittstellen im Haus bestmöglich ausgeschöpft.“

Neben dem breit aufgestellten Leistungsspektrum können die Chirurgen durch die Ermächtigung zum Durchgangsarzt zudem die Behandlung von  Arbeits- und Schulunfällen gewährleisten.

Nach wie vor besteht die Kooperation mit der zweiten ansässigen chirurgischen Fachpraxis von Dr. Jürgen Falk. Beide Praxisbetriebe bei uns im Haus bilden tragende Säulen in der ambulanten Versorgung der chirurgischen Patienten vor Ort.

Nach rund drei Jahren Bauzeit ist es soweit: Das Großprojekt „T-Flügel“ ist so gut wie abgeschlossen und geht sektionsweise in Betrieb. „Wir sind sehr zufrieden mit dem Ergebnis“, sagt Norbert Peffer, Betriebs- und Pflegedienstleiter unseres Hauses mit Blick auf den modernen Anbau. „Zu sehen, dass sich die Räume jetzt mit Leben füllen und zu wissen, dass wir für Patienten, Mitarbeiter und Partner sehr gute Bedingungen schaffen konnten, ist die Belohnung für die Geduld und die Arbeit der letzten Jahre.“

Den Startschuss machte Anfang Februar die MRT-Praxis des Kooperationspartners MVZ Radiologie-Netzwerk Viersen im Erdgeschoss des neuen T-Flügels.

Gestern folgten unsere Mitarbeiter und nahmen auf der neuen Wahlleistungsstation ihren Dienst in der dritten Etage auf. Die Wahlleistungsstation wurde im Rahmen des Neubaus erweitert und um 20 Patientenbetten aufgestockt, die sich in vier 1-Bett-Zimmer und acht 2-Bett-Zimmer verteilen. Insgesamt stehen den Privatpatienten auf der dritten Etage jetzt 34 Zimmer zur Verfügung.

„Wohlfühlen und gesund werden“ lautet die Devise. So zeigen sich die teilweise klimatisierten Zimmer in Holzoptik in stilvoller und moderner Ausstattung, verlieren durch die Liebe zum Detail aber nicht das gemütliche Ambiente. Dafür sorgen beispielsweise Heimatfotos von Krankenhausmitarbeitern, die sich auf der ganzen Etage ausbreiten. „Uns war es wichtig, dass wir unseren Patienten Komfort und Service auf sehr hohem Niveau bieten können, aber gleichzeitig unserem familiären Charakter des Hauses treu bleiben“, sagt Peffer.

Neben vielen Extras auf dem Zimmer und im Service können Patienten die neue Lounge auf Station jederzeit nutzen, um eine persönliche  Entspannungszeit bei Kaffeespezialitäten, Tee und Snacks zu genießen. Nach Coronazeiten ist das auch mit Besuchern möglich.

„Gerade jetzt bietet die Inbetriebnahme der Wahlleistungsstation noch einen weiteren Vorteil“, so der Betriebsleiter. „Durch die zwanzig neuen Betten können wir bei Bedarf in der Pandemiezeit unsere Isolationsstation entlasten, sofern es doch mal zu räumlichen Engpässen kommt“. Das sei bis dato jedoch zum Glück nicht der Fall gewesen. Im Gegenteil, das kurzzeitig an die aktuelle Lage angepasste und reduzierte OP-Programm von geplanten Eingriffen läuft wieder auf Normalbetrieb. Die räumlichen und personellen Ressourcen lassen das wieder zu. Zudem schaffen unsere Hygienekräfte bestmögliche Bedingungen, um ein Ansteckung mit dem Coronavirus zu verhindern. „Unsere Hygienestandards waren bereits vor Corona auf überdurchschnittlichem Niveau und wurden von unseren hochqualifizierten Hygienefachkräften im Zuge der Pandemie noch einmal auf Herz und Nieren geprüft und entsprechend erweitert“, bestätigt Geschäftsführer Jörg Schneider.

Mit dem sicheren Gefühl die bestmöglichen Hygienebedingungen zu gewährleisten, blicken die Verantwortlichen zuversichtlich in die kommende Zeit und auf die neuen Perspektiven, die sich für Patienten und das Haus durch den erweiterten Betrieb im neuen T-Flügel bieten.

Im März werden auch die restlichen Bereiche ihre Arbeit aufnehmen. Das Röntgen- und Radiologieteam zieht aus dem Haupthaus in die Räumlichkeiten neben der neuen MRT-Praxis im Erdgeschoss. Die bereits langjährigen Kooperationspartner, MVZ DaVita Viersen GmbH (ansässige Dialysepraxis) und das Psychologische Institut Niederrhein (PIN), füllen zwei weitere Stockwerke. Lediglich die Inbetriebnahme der neuen Küche im Keller hinkt etwas hinterher, da es hier im Zuge der Bodenarbeiten des Rohbaus durch eine mit Beton verstopfte Abwasserleitung zu baulichen Verzögerungen kam. Das Küchenteam darf voraussichtlich im April in den größeren und komfortableren Arbeitsplatz umziehen.

Insgesamt investierte das Nettetaler Krankenhaus für den Anbau rund 15 Millionen.

Mit Jahresbeginn haben Dr. Elisabeth Billen und Frank Ramann ihren Dienst als Oberärztin und Oberarzt in unserem Haus aufgenommen. Beide kennen unser Haus bereits aus vorheriger Tätigkeit als Fachärztin bzw. Assistenzarzt und wissen die kollegiale Atmosphäre in Nettetal zu schätzen. „Ich habe mich schon während meiner ersten Zeit im Nettetaler Haus sehr wohl gefühlt, sowohl im Team der Unfallchirurgie, aber auch in der Zusammenarbeit mit allen anderen Mitarbeitern des Hauses. Da fiel mir die Entscheidung der Rückkehr leicht und ich habe mich alternativlos für die Arbeit in Nettetal entschieden“, sagt Billen über ihren Wiedereinstieg.

Billen unterstützt das Team um Dr. Wilfried Mündges, Chefarzt des Zentrums für Unfallchirurgie (ZUC). „Wir freuen uns, mit Frau Dr. Billen eine erfahrene Kollegin im Bereich der Unfall- und Handchirurgie wieder willkommen heißen zu dürfen“, so Dr. Mündges über die Rückkehr der Oberärztin in sein Chirurgenteam. Neben den unfallchirurgischen Fällen widmet sich Dr. Billen Patienten mit Erkrankungen und Verletzungen der Hände und Finger. Das Leistungsspektrum umfasst  Nervenkompressionssyndrome, Sehnenprobleme, Geschwulstbildungen und Arthrosen der Hand- und Fingergelenke.

Die erfahrene Fachärztin für Chirurgie und für Plastische und Ästhetische Chirurgie führt gleichzeitig die Zusatzbezeichnung Handchirurgie. Patienten können sich freitags zwischen 8.30 Uhr und elf Uhr in der handchirurgischen Sprechstunde vorstellen. Eine Anmeldung unter 02153 125 835 sowie eine Überweisung vom Chirurgen oder Orthopäden ist erforderlich.

Während ihrer bisherigen chirurgischen Laufbahn war die 45-Jährige am St. Irmgardis-Krankenhaus Süchteln und am BG Klinikum Duisburg tätig.

Auch Dr. Peter Leven, Chefarzt der Klinik für Kardiologie und Pneumologie, freut sich über tatkräftige Unterstützung. Frank Ramann heißt sein neuer Oberarzt, der die Zusatzbezeichnung Notfallmedizin als Schwerpunkt vorweisen kann und fortan die kardiologischen und pneumologischen Patienten zusammen mit seinem Chef versorgt. Zudem ist Ramann Facharzt für Gastroenterologie und unterstützt zu festen Zeiten in der Woche gleichzeitig den Bereich der Gastroenterologie von Chefarzt Dr. Michael Pauw.

Frank Ramann sammelte zahlreiche Eindrücke im Alexianer Krankenhaus Tönisvorst und Krefeld, nachdem er nach seiner Assistenzzeit von 2002 bis 2009 das Nettetaler Haus erstmal verließ. So war er unter anderem in der Abteilung für Gastroenterologie und Diabetologie in Tönisvorst, sowie in der Klinik für Notfallmedizin in Krefeld tätig. Mit erweitertem Background und wertvollen Erfahrungen im Gepäck ist er jetzt motiviert und voller Überzeugung zu uns zurückgekehrt.

Nach fast zwölf Jahren gibt es jetzt einen Wechsel an der Spitze von NetteVital. Anke Salzmann übernimmt die Betriebsleitung und steuert zukünftig die Prozesse des Gesundheitszentrums des Städtischen Krankenhauses Nettetal.

„Wir freuen uns, mit Frau Salzmann eine vielfach qualifizierte und engagierte Kandidatin gefunden zu haben“, bestätigt Jörg Schneider, Geschäftsführer von Krankenhaus und NetteVital die Auswahl.

Nach acht Jahren in der Praxis Reha Viersen am Allgemeinen Krankenhaus Viersen, kann Salzmann auf vielfältige Tätigkeitsbereiche zurückblicken. Die gelernte Physiotherapeutin und Gymnastiklehrerin hat zusätzlich eine Ausbildung als Motopädin absolviert und in diesem Bereich Patienten mit Wahrnehmungs- und Bewegungsstörungen behandelt.

Salzmann wurde 2017 stellvertretende Leitung der Viersener Physiotherapiepraxis und hat in ihrer Position umfassende Erfahrungen im Bereich der Personalführung machen können.

Darüber hinaus baute sie in den vergangenen Jahren Rehasport– und Wirbelsäulengruppen auf und stärkte die Zusammenarbeit zwischen physiotherapeutischer Arbeit und dem ansässigen Krankenhaus in Viersen.

„Die Kombination ihrer Arbeit am Patienten und der Steuerung von Personal und betrieblichen Abläufen in den vergangenen Jahren haben wir als sehr gute Ausgangslage für die jetzige leitende Aufgabe bei NetteVital bewertet“, bestärkt Schneider die Entscheidung.

Salzmann selbst freut sich auf ihre neue Aufgabe bei NetteVital: „Für mich ist es eine tolle Herausforderung die Betriebsleitung zu übernehmen und mit einem hoch motivierten und qualifizierten Team zu arbeiten.“ Und auch das Team ist begeistert. „Schon direkt zu Beginn haben wir uns mit dem neuen Kopf an der Spitze wohl gefühlt“, sagt Michael Weber, Physiotherapeut des Gesundheitszentrums, stellvertretend für seine Kolleginnen und Kollegen, “entweder es passt oder eben nicht und bei Anke Salzmann passt es einfach.“

Geboren wurde die Anfang 50jährige in Wuppertal. Vor acht Jahren hat es sie beruflich zu uns an den Niederrhein verschlagen, wo sie sich sehr wohl fühlt.