20 Jahre Kompetenz in Gastroenterologie, Hämatologie und Krebserkrankungen

Seit 2001 verfügt unser Krankenhaus über medizinische Kompetenz in den Fachbereichen Gastroenterologie, Onkologie und Hämatologie und seither steht die kontinuierliche Weiterentwicklung nicht still.

Was vor über 20 Jahren mit einer qualitativ hochwertigen Grundversorgung von Patienten mit Magen-Darm-Erkrankungen, Störungen des Immunsystems und der Blutbildung wie auch von Patienten mit Krebserkrankungen oder Stoffwechselstörungen begann, entwickelte sich im Laufe der Zeit zu einer der Kernkompetenzen des Hauses. „Wir decken seit vielen Jahren als einziges Haus der Region das volle Spektrum in der Gastroenterologie ab“, sagt Dr. Michael Pauw, Chefarzt der Klinik für Gastroenterologie, Onkologie, Diabetologie und Allgemeine Innere Medizin.

Die personelle Expertise spiegelt sich in acht erfahrenen Fachärztinnen und Fachärzten wider. So verfügt die Klinik über fünf Gastroenterologen, zwei Hämatologen/Onkologen und einen Diabetologen.

Aber nicht nur die personelle Kompetenz und gewachsene Strukturen sorgen für eine bestmögliche Betreuung der Patienten. Die hochmoderne Geräteausstattung in der Endoskopieabteilung befindet sich bereits seit Jahren auf dem Stand einer Spezialklinik. Heute schicken benachbarte Krankenhäuser Patienten, für spezielle Untersuchungen wie beispielsweise eine Kapselendoskopie, bei der mittels einer Minikamera der Magen-Darm-Trakt durchleuchtet wird, zu uns ins Haus.

Fachübergreifende Zusammenarbeit und enge Verzahnung aller Spezialisten für onkologische Patienten

Zudem arbeitet das Krankenhaus eng verzahnt mit der ansässigen onkologischen Praxis zusammen, was der Betreuung der Patienten sowohl durch die kurzen Wege als auch den stetigen Informationsaustausch zugutekommt.

Noch gebündelter findet die fächerübergreifende Zusammenarbeit in der wöchentlichen Tumorkonferenz in unserem Haus statt. Hier treffen sich seit über zehn Jahren beteiligte Spezialisten, um jeden Patienten individuell zu besprechen und das bestmögliche Therapieergebnis zu erreichen. Jeder einzelne Patient wird ausführlich und mehrfach besprochen. An der Tumorkonferenz nehmen regelmäßig Viszeralchirurgen, Gastroenterologen, Onkologen, Strahlentherapeuten, Pathologen, Radiologen und Psychoonkologen teil.

Patienten mit Tumoren des Verdauungssystems werden seit 2010 in dem zertifizierten Darmkrebszentrum des Hauses betreut. Als damals erstes Darmkrebszentrum im Kreis Viersen sind im Laufe der Jahre komplexe Strukturen und wertvolle Erfahrungswerte gewachsen.  „Grundlage für uns ist, dass wir stets alle Möglichkeiten zur optimalen Behandlung unserer Patienten ausschöpfen“, so Pauw. „Das bedeutet, neben der kontinuierlichen intensiven Zusammenarbeit der verschiedenen Fachbereiche in unserem Haus, steht auch der fächerübergreifende Austausch mit externen Partnern im Fokus.“ So arbeiten Mediziner des Hauses bei besonderen Fragestellungen eng mit Spezialkliniken zusammen.

Die Palliativmedizin bei uns komplettiert die Versorgung von schwerkranken Patienten. So steht in Nettetal als einziges Krankenhaus im Westkreis seit 14 Jahren eine Palliativstation mit inzwischen sieben Betten zur Verfügung. Auch die fachärztliche Ausbildung wird hier groß geschrieben. Drei Palliativmedizinerinnen und -mediziner sorgen für die ganzheitliche Betreuung und einen geschützten Raum für Patienten und Angehörige. Zwei weitere Ärztinnen des Hauses befinden sich zurzeit in Weiterbildung zur Fachärztin für Palliativmedizin.

Patienten, die eine handtherapeutische Versorgung brauchen, sind bei NetteVital, dem Gesundheitszentrum des Nettetaler Krankenhauses, in guten Händen. Sven Weber, ausgebildeter Handtherapeut (AfH – Akademie für Handrehabilitation) und leitender Ergotherapeut bei NetteVital, freut sich über die ansteigende Resonanz in diesem Bereich: „Die Patientenzahlen steigen stetig seit wir in diesem Jahr die Therapie der Hände in den Fokus genommen haben.“ Besonderen Wert legt er dabei auf die individuell angepasste Therapie je nach Krankheitsbild, aber auch abgestimmt auf die Lebensumstände des Einzelnen. Denn im Fokus der erfolgreichen Behandlung steht immer ein alltagsorientiertes Konzept zur schnellstmöglichen Wiederherstellung der Funktion der Hand.

Ob nach Unfällen, Erkrankungen, chirurgischen Eingriffen oder bei Entwicklungsverzögerungen, das Leistungsspektrum von NetteVital schließt die Behandlung aller Krankheitsbilder ein. Am häufigsten werden Fälle mit Radiusfrakturen nach einem Sturz, Sehnenabrisse, Karpaltunnelsyndrome, „Skidaumen“, Dupuytrensche Kontrakturen und Amputationen, aber auch Sensibilitätsstörungen und Narben betreut. Der Austausch zwischen Chirurgen und Therapeut ist dabei besonders wichtig und findet im Nettetaler Haus in intensiver Form statt. Die Versorgung aus einer Hand und die kurzen Wege zwischen Arzt und Therapeut bieten dabei effektive Vorteile für den Patienten.

Neu bei NetteVital im Bereich der handtherapeutischen Versorgung ist der Schienenbau. Speziell ausgebildete Therapeuten von NetteVital fertigen selbst auf den Patienten individuell angepasste Schienen an. Grundlage für die Erstellung einer Handschiene ist die Verordnung vom Arzt. Dabei werden zwei Arten von Schienen unterschieden, statische und dynamische. Statische Schienen haben in der Regel die Funktion das Gewebe zu schützen und ruhigzustellen. Mit dynamischen Schienen üben Patienten aktiv, Bewegungsabläufe wieder zu vergrößern und funktionell wieder herzustellen, wie das Greifen mit Hand und Fingern.

Das Üben mit Schiene geschieht entweder durch passive Bewegungen oder das Trainieren gegen einen Widerstand. Es gibt Krankheitsbilder die beide Modelle benötigen, beispielsweise eine Statische als Nacht-Lagerungsschiene und eine Dynamische zum aktiven Üben.

Am 6. Oktober findet um 15 Uhr ein Expertenvortrag zum Thema „Die verletzte Hand – operative Therapie und Nachbehandlung“ im Nettetaler Krankenhaus statt. Oberärztin des Zentrums für Unfallchirurgie Dr. Elisabeth Billen und Sven Weber erläutern verschiedene Aspekte in der optimalen Behandlung der Hand aus chirurgischer und therapeutischer Sicht. Für Fragen stehen beide im Anschluss gerne zur Verfügung. Eine Anmeldung ist unter 02153 125 845 (Britta Gentges) oder unter info@krankenhaus-nettetal.de erforderlich.

Am 8. September ist offizieller Welt Physiotherapie Tag. Das übergeordnete Motto „Bewegung für Gesundheit“ soll in diesem Jahr mit dem Blick auf Long COVID und die Möglichkeiten der Physiotherapie ergänzt werden. So haben sich Vertreter von NetteVital, der Stadt und dem Nettetaler Krankenhaus etwas einfallen lassen und laden herzlich zu einer Mitmachaktion in der Lobbericher Fußgängerzone ein. Von 10.00 bis 16.00 Uhr sind Besucher sehr gerne gesehen.

Sportlich geht es dann auf dem Ergometer und  Fitnessparcour zu, der in erster Linie auf koordinative Übungen ausgerichtet ist. Erfahrene Therapeuten und Experten stehen dabei jederzeit unterstützend zur Seite. Danach darf aber auch die Entspannung im Zentrum stehen, wenn Besucher eine wohltuende Massage genießen. Wer nicht nur dem eigenen Wohlbefinden was Gutes tun möchte, hat die Gelegenheit etwas in die Spendenbox zu werfen. Verantwortliche von NetteVital sammeln bereits seit einigen Wochen für die Opfer der Flutkatastrophe.

Aufklärung und Information wird bei NetteVital stets groß geschrieben. Am 8. September stehen hauseigene Experten am Infostand vor dem alten Kino, um über das Leistungsspektrum von NetteVital zu informieren und Fragen rund um die Physio- und Ergotherapie, die ambulante Rehabilitation, Arthrose- oder auch neurologische Therapie zu informieren.

Expertenvortrag am Aktionstag

Mit dem Blick auf Covid-Erkrankungen, dessen Spätfolgen und die positive Wirkung von Physiotherapie laden die Referenten Anke Salzmann, Leitung NetteVital und Physiotherapeutin und Michael Weber, Physiotherapeut von NetteVital, zu einem kostenfreien Vortrag ins Nettetaler Krankenhaus ein. Los geht es um 15 Uhr. Es gelten die 3Gs. Eine Anmeldung ist an diesem Tag nicht erforderlich. Allerdings ist die Teilnehmerzahl beschränkt, um alle Hygienemaßnahmen wie den ausreichenden Abstand einhalten zu können.

Aber nicht nur am Aktionstag stehen die Therapeuten informativ zur Verfügung. So laden die Experten herzlich zu den kommenden Vorträgen in den Räumen des Nettetaler Krankenhauses und NetteVital ein. Hier können Besucher auch gleich auf Wunsch einen Blick auf den Gerätezirkel und die Räumlichkeiten von NetteVital werfen und ihre Fragen zum Thema stellen.

Der nächste Vortrag „Fit & Vital, Kraftausdauerzirkeltraining & Co: Kurse mit Unterstützung durch die Krankenkasse“ findet am 19. Oktober um 17.30 Uhr in den Räumen von NetteVital statt. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen sich hierzu im Nettetaler Krankenhaus unter 02153 125 845 (bei Britta Gentges) anzumelden. Der Eintritt ist wie immer frei.

Nach einem Jahr Pandemie bedingter Pause, haben wir heute den 12. Tag der Händehygiene in unserem Haus durchgeführt. Eingeladen waren alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Hauses sich in Sachen Händehygiene durch unsere Fachkräfte noch ein weniger fitter zu machen. Neben der Messung von Hautfett-Gehalt und Hautfeuchte, trainierten die Teilnehmer die optimale Einreibetechnik bei der Desinfektion. Zudem war der Verbandswechsel beim Zentralen Venenkatheter in Hinlick auf die einwandfreie Hygiene heutiger Themenschwerpunkt.

Wie immer wurde die Veranstaltung von unserem Personal gut angenommen und wir können stolz behaupten: Wir befinden uns auf einem sehr hohen Niveau in puncto Hygienemaßnahmen und Sicherheit. Auch, dass inzwischen über 90 Prozent gegen das Coronavirus durchgeimpft sind, trägt zur bestmöglichen Sicherheit für unsere Mitarbeiter und Patienten bei.

Morgen findet der Tag der Händehygiene für alle Besucher und Patienten im Foyer unseres Hauses statt. Alle Interessierten sind herzlich dazu eingeladen!

Über 700 endoprothetische Eingriffe führen die erfahrenen Operateure in usnerem Haus jährlich durch. Ab sofort erfüllen zwei weitere Oberärzte des EndoProthetikZentrums unter der Leitung von Chefarzt Dr. Enno Steinheisser die Anforderungen, um als Hauptoperateure tätig sein zu können: Hamid Reza Ansari und Doctor-Medic (Univ.) Cristian Cocis, beides Fachärzte für Orthopädie und Unfallchirurgie, haben je mindestens 50 endoprothetische Versorgungen am Hüft- und/oder Kniegelenk in einem Jahr nachweisen können. „Damit arbeiten wir mit insgesamt vier Hauptoperateuren in unserem EndoProthetikZentrum“, freut sich Steinheisser. „Für unsere Patienten bedeutet das die Sicherheit, dass sie stets unter Leitung eines Chirurgen mit größter Erfahrung operiert werden.“

Unser Haus ist seit mehr als 25 Jahren auf orthopädische Erkrankungen spezialisiert und bereits seit sieben Jahren von der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädischer Chirurgie (DGOOC) als zertifiziertes EndoProthetikZentrum anerkannt. Das sei damals ein konsequenter und folgerichtiger Schritt gewesen in dem stetigen Streben nach Verbesserung der Behandlungsqualität, betont Jörg Schneider, Geschäftsführer des Hauses. „Für uns ist es zudem wichtig, dass wir unseren Patienten unseren hohen Anspruch im Bereich der endoprothetischen Versorgung durch die unabhängige Einschätzung einer anerkannten Prüfstelle transparent machen können“, ergänzt Steinheisser.

Um als zertifiziertes EndoProthetikZentrum anerkannt zu werden, müssen verschieden Kriterien erfüllt sein. So müssen mindestens zwei gut ausgebildete und erfahrene Hauptoperateure vor Ort tätig sein, die je Minimum 50 endoprothetische Eingriffe im Jahr vornehmen. Zudem werden infrastrukturelle Kriterien wie personelle und technische Ausstattung und ein entsprechendes Leistungsspektrum in Diagnostik und Therapie vorausgesetzt. Zu den strengen Qualitätsvorgaben zählt auch, dass jeder einzelne Fall mehrfach im gesamten Team besprochen wird, um eine optimale Behandlung zu gewährleisten. „Das alles bringt am Ende die Qualität, aber auch die Patientensicherheit auf ein höchstmögliches Maß. Und das steht für uns im Zentrum“, so Schneider.

Auch Patienten können ihren Beitrag leisten: „Wir raten, einen notwendigen Eingriff beizeiten durchführen zu lassen – auch in Zeiten der Pandemie“, betont Steinheisser. Denn je früher der Gelenkschaden behoben wird, desto höher ist die Chance gesunde Teile zu erhalten. „Wir arbeiten stets nach dem Prinzip -so viel wie nötig, aber so wenig wie möglich-, um möglichst weichteilschonend und knochensparend vorzugehen.“ Das erfordere jedoch eine frühzeitige Behandlung. Die Sorge, sich zurzeit ins Krankenhaus zu begeben sei unbegründet. Durch extrem hohe Hygienevorkehrungen und –standards sei das Risiko einer Ansteckung mit dem Coronavirus auf ein Minimum reduziert.

Aktionstage sollen vor allem eins: Auf ein Thema aufmerksam machen, sensibilisieren und informieren. Das sind auch die Ziele von NetteVital am 12. Mai beim Tag gegen den Schlaganfall.

Anlässlich des bundesweiten Aktionstages, der vor 22 Jahren von der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe ins Leben gerufen wurde, setzen sich auch lokale Fachleute für eine optimale Behandlung von Schlaganfallpatienten ein. „Mindestens genauso entscheidend ist jedoch die Prävention“, sagt Michael Weber, Physio- und Neurotherapeut bei NetteVital. Denn jeder sei in der Lage das persönliche Schlaganfallrisiko zu minimieren. Wichtig sei es, die Menschen zu informieren und dafür zu sensibilisieren, so Weber, der selbst Schlaganfallpatienten betreut.

Vormittags persönliche Sprechstunde – nachmittags Expertentelefon

Unter dem diesjährigen Motto „Einsamkeit – nicht mit uns“ finden sich bei NetteVital ganztägig Experten ein, die Interessierten und Betroffenen zur Verfügung stehen – natürlich Corona konform und unter strengen hygienischen Auflagen.

Ein Gefühl von Einsamkeit kann Schlaganfallpatienten in der Coronazeit doppelt treffen. Die vorherrschende Situation fordert alle ohnehin schon zur Isolation auf. Kommen Schamgefühl aufgrund von sprachlichen Defiziten, Immobilität oder auch psychische Störungen als Folge eines Schlaganfalls hinzu, kann die Einsamkeit immens groß werden. „Dem wollen wir uns entgegenstellen und mögliche Wege aus der Isolation aufzeigen“, sagt Weber entschlossen. „Deswegen haben wir uns auch entschieden, Interessierte und Betroffene zu NetteVital einzuladen.“

Vormittags von 8.00 bis 12.30 Uhr führen erfahrene Physio- und Ergotherapeuten eine individuelle Sprechstunde durch. Neben einem persönlichen Gespräch können Besucher auch ihr individuelles Schlaganfallrisiko ermitteln lassen. Zudem klären die Therapeuten Michael Weber und Sven Weber umfassend über vorbeugende Maßnahmen, aber auch eine optimale Nutzung der Ressourcen nach einem Schlaganfall auf. Hilfsmittel wie ein Einhandrollstuhl oder -rollator oder eine Tastatur, die mit einer Hand bedient werden kann, stehen zur Ansicht und zum Ausprobieren zur Verfügung.

Eine vorherige Anmeldung unter 02153-125 9050 ist unbedingt erforderlich! Für jeden angemeldeten Besucher ist ein Zeitfenster einer halben Stunde eingeplant, um möglichst vielen die Chance einer Teilnahme geben zu können.

Ab 13.00 Uhr widmen sich Experten verschiedener Fachbereiche den Anliegen von Interessierten, Betroffenen und Angehörigen in einer Telefonsprechstunde.

Das Programm im Überblick, inkl. der Durchwahlen (Tel. 02153 125-xxxx)

13:00 – 13:30 Uhr
 Dr. Helga Wolter (PIN)

„Wie kann ich der Einsamkeit entfliehen- Psychologische Anregungen und Tipps“
Durchwahl -9048

14:00 – 17:00 Uhr    

Michael Weber (Physio- und Neurotherapeut NetteVital)
„Moderne Physiotherapie nach Schlaganfall“
Durchwahl -9032

Sven Weber (Ergo und Handtherapeut NetteVital)
„Wie hilft Ergotherapie bei Schlaganfall“
Durchwahl –98 56

Annemarie Renaux (Dipl. Sportwissenschaftlerin NetteVital)
„Trotz Schlaganfall aktiv nach vorne“
Durchwahl –97 23

Daniel Hensen (Sanitätshaus Lettermann)
„Mobil trotz Schlaganfall“
 Durchwahl -90 90 

 Claudia Varriale (Praxis für Sprachtherapie)
„Sprache als ein Weg aus der Einsamkeit!“
Durchwahl –90 77

Für die bestmögliche und reibungslose Rundumversorgung orthopädischer Patienten sind der Medical Park Borussia Mönchengladbach und das Städtische Krankenhaus Nettetal eine Kooperation eingegangen. So haben die Mönchengladbacher Patienten, die sich in Nettetal operieren lassen, die Möglichkeit wohnortnah die anschließende ambulante Rehabilitation im Medical Park vor Ort durchzuführen und können dabei auf den professionellen und beständigen Austausch zwischen Operateur und Physiotherapeut vertrauen.

Unser gute Ruf in der Versorgung von Knie-, Hüft- und Schulterpatienten zeigt seit Jahren Wirkung: Viele Patienten außerhalb Nettetals kommen für den notwendigen Eingriff einer Gelenkersatzoperation in unser zertifiziertes EndoProthetikZentrum und das Zentrum für Schulter- und Ellenbogenchirurgie. Insgesamt finden in unserem Haus jährlich über 700 endoprothetische Eingriffe statt. Knapp 30 Prozent dieser Patientengruppe stammen aus dem Mönchengladbacher Raum.

Aber wie geht es nach der erfolgreichen Operation weiter? Die ambulante Rehabilitation im Nachgang ist eine tragende Säule für den langfristigen Behandlungserfolg, bestätigt auch Dr. Enno Steinheisser, Leiter des EndoProthetikZentrums: „Ohne eine professionelle und qualitativ hochwertige Reha nach der erfolgreichen Operation kann ein optimales Langzeitergebnis nicht erreicht werden.“

Vier Mal in der Woche suchen Patienten im Rahmen der ambulanten Rehabilitation den Weg zum Physiotherapeuten, sowohl für eine Eins-zu-Eins-Betreuung als auch für die Therapie in Form von speziellen Gruppen, deren Programm genau auf die jeweilige Indikation ausgerichtet ist. Und genau an dieser Stelle wünschen sich Betroffene eine professionelle und wohnortnahe Betreuung und gleichzeitig einen engen Austausch zwischen behandelndem Arzt und Physiotherapeut.

Unser ansässiges Gesundheitszentrum NetteVital und der Medical Park verfolgen das gleiche Konzept in der ambulanten orthopädischen Reha. Bereits vor dem chirurgischen Eingriff werden Patienten, die eine Knie- oder Hüft-Endoprothese erhalten, im Rahmen der Prähabilitation in Form von Unterarmgehstützen- und Stabilisationstraining auf die Regenerationsphase im Anschluss optimal vorbereitet. Die ambulante Reha selbst beinhaltet eine ärztliche Eingangs- und Abschlussuntersuchung. Das Besondere ist die tägliche physiotherapeutische Einzelbehandlung. Neben Krankengymnastik und Manueller Lymphdrainage kommen das Aufbautraining am Gerät und die Motorschiene sowie die Elektrotherapie regelmäßig zum Einsatz. Ergänzend dazu durchläuft der Patient ein Reha-Gruppenprogramm, in dem Ziele wie die Wiederherstellung der Mobilisation, Stabilisation und Koordination im Fokus stehen. Übergeordnetes Ziel ist die Verbesserung der Lebensqualität und der Eigenkompetenzen.

Sowohl der Medical Park als auch NetteVital bieten die ambulante Reha auch in häuslicher Umgebung an und organisieren den Transfer zum Therapiezentrum und wieder nach Hause.

Weitere Informationen zur ambulanten Rehabilitation im Medical Park Borussia Mönchengladbach erteilt Julia Troschke (Tel. 02161 57319-0), bei NetteVital in Nettetal Sylvia Trouwain-Bücker (Tel. 02153 125 9050)

„Patientinnen und Patienten sollten in der Corona-Pandemie Beschwerden nicht ignorieren und erforderliche Untersuchungen oder notwendige Eingriffe nicht bis auf weiteres verschieben“, sagt Dr. Hendrik W. Keller, Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie und stellvertretender Leiter des Darmkrebszentrums. „Insbesondere nicht,  wenn es um Darmkrebs geht.“

Denn dieser ist heute, dank einer deutlich erhöhten Früherkennungsrate und moderner Therapieverfahren keine fatale Diagnose mehr – sofern er rechtzeitig erkannt wird. „Darmkrebs wartet nicht bis Corona vorbei ist“, ermahnt Keller und ruft gleichzeitig auf, zur Vorsorge zu gehen und bei Beschwerden direkt zu handeln und den Weg zum Mediziner zu suchen.

Ist die Diagnose Darmkrebs ausgesprochen, dürfe keine Zeit verloren werden. Im Darmkrebszentrum des Nettetaler Hauses greifen viele Zahnräder ineinander. Fächerübergreifende Zusammenarbeit ist dabei die Grundlage, um den optimalen Behandlungsweg individuell auf den Patienten abzustimmen. Alle wichtigen Ansprechpartner und Spezialisten wie Experten verschiedener Fachabteilungen des Hauses und weitere Kooperationspartner stehen als kompetentes Team zur Verfügung. Das erspart viele Wege und gewährleistet von der Vorsorgeuntersuchung und Früherkennung über die individuelle Therapie bis zur Nachsorge eine bestmögliche Betreuung.

Elf Jahre sind seit der Gründung des Darmkrebszentrums in Nettetal vergangen, so dass Prozesse optimiert und Fachwissen spezialisiert wurden. „Wir bieten eine sehr gute Grundlage für eine optimale Behandlung“, so Dr. Michael Pauw, Chefarzt der Klinik für Gastroenterologie, Onkologie, Diabetologie und Allgemeinen Inneren Medizin sowie Leiter des Darmkrebszentrums. „Aber, und das ist mindestens genauso entscheidend: Die Patienten dürfen den Weg zur Vorsorge und in unser Haus auch zu Coronazeiten nicht scheuen.“

Dafür bestehe auch kein Grund. Unser Krankenhaus verfügt über ein bis ins Detail entwickeltes Hygienekonzept, das Patienten und Mitarbeiter in bestmöglichem Umfang schützt. Neben der schon in der ersten Welle erfolgten Trennung der Eingänge, besteht weiterhin ein Besucherverbot im Haus, um unnötige Kontakte zu vermeiden. Zudem legen wir großen Wert auf ein ausgiebiges Screening aller Patienten – egal ob ambulant oder stationär. Wer in unserem Haus aufgenommen wird, wird getestet und jeder noch so kleine Verdachtsfall umgehend isoliert. Der Kontakt zwischen dem Personal und den Patienten findet ausschließlich unter strenger Einhaltung der AHA-Regeln statt und das konsequent mit FFP2-Masken. Die Mitarbeiter seien fit in Sachen Hygiene, weiß Hygienefachkraft Stefan Russmann. Regelmäßige Schulungen bereits vor, aber verstärkt noch einmal während dem Infektionsgeschehen zeigen sehr gute Ergebnisse in der Umsetzung und dienen dem größtmöglichen Schutz für Patienten und Kollegen. Zudem ist ein großer Anteil der Belegschaft inzwischen geimpft.

Die Neuaustattung mit modernen OP-Tischen und Säulen sorgt jetzt in unseren Haupt-OP-Sälen im Erdgeschoss für deutlich höheren Komfort bei Patienten und Personal.

Neue OP-Tische, ein moderner Extensionstisch und zwei neue Säulen bieten den Patienten noch schonendere Lagerungsmöglichkeiten. Besonders weiche und wärmespeichernden OP-Auflagen gewährleisten auch bei langem OP-Verlauf einen optimalen Liegekomfort und beugen einem Lagerungsschaden des Patienten vor. Auch die maximale Traglast hat sich auf 380 Kg erheblich gesteigert.

Die Mitarbeiter des Hauses profitieren ebenfalls von der Modernisierungsmaßnahme. So steht dem OP-Team jetzt eine Vielfalt an Verstellmöglichkeiten zur Verfügung, die die Arbeit am Patienten noch angenehmer macht. „Ich bin sehr glücklich über die Anschaffung der neuen OP-Tische“, sagt Dr. Hendrik W. Keller, Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie. „Durch ihre technischen Möglichkeiten und den zusätzlichen Einsatz von Vakuummatratzen, die man individuell an die Körperform der Patienten anpassen kann, ergeben sich optimale Bedingungen für die minimalinvasive Chirurgie, die für nahezu alle Eingriffe mittlerweile der Standard in unserer Klinik ist.“

Ein deutlicher Qualitätszugewinn für die Operateure ist sowohl die verbesserte Justierung der Höhe, der Neigungsmöglichkeiten in allen Ebenen sowie einer Längsverschiebung, die jetzt möglich ist. „Dadurch sind bei einer Reihe von unfallchirurgischen Eingriffen unsere Lagerungsmöglichkeiten deutlich verbessert worden, so dass diese Eingriffe mit höherer Sicherheit und Qualität für den Patienten durchgeführt werden können“, sagt Dr. Wilfried Mündges, Chefarzt des Zentrums für Unfallchirurgie.

Wie schon die Vorgängermodelle sind die neuen Tische röntgenfähig, allerdings mit deutlich besserer Sicht. Die Längsverschiebung erhöht zudem die Möglichkeiten der Durchleuchtung während einer Operation.

Für den Austausch der in die Jahre gekommenen alten OP-Tische investierte die Krankenhausleitung rund 250.000 Euro.

Zum zwölften Mal übernehmen Oberkursschüler der Krankenpflegeschule das Zepter auf Station. Seit Anfang der Woche leiten fünf angehende Pflegefachkräfte eigenständig die neue Wahlleistungsstation unseres Hauses. Im Rahmen der Projektwochen übernehmen sie alle anfallenden Aufgaben rund um die Versorgung der Patienten. So erstellen die zukünftigen Pflegekräfte die Dienstpläne, nehmen Patienten auf, begleiten die morgendliche Visite und führen administrative Tätigkeiten wie das Bettenmanagement und Lagerbestellungen durch. Die Grund- und Behandlungspflege und vor allem das Wohl der Patienten stehen dabei an erster Stelle. Bis zum vierten März sind die Schülerinnen und Schüler im Früh- und Spätdienst für ihre Patienten verantwortlich und können ihr erlerntes Wissen in seiner ganzen Komplexität anwenden. Im Hintergrund begleitet stets ein erfahrener Praxisanleiter die Projektwochen, der den Auszubildenden bei Bedarf behilflich sein kann. Mit insgesamt 35 weitergebildeten Kräften verfügt das Nettetaler Haus über eine überdurchschnittlich hohe Anzahl von Praxisanleitern. „Wir sind bestrebt, das sehr hohe Niveau der pflegerischen Ausbildung in unserem Haus stetig zu sichern“, begründet Stefan Russmann, stellvertretender Pflegedienstleiter die Entscheidung der vielen Fortbildungen zum Praxisanleiter.

Im Rahmen einer Kooperation zwischen dem Städtischen Krankenhaus Nettetal und der Akademie für Gesundheits- und Pflegeberufe Viersen (AGP Viersen) startet zwei Mal im Jahr, im März und im September, jeweils die dreijährige Ausbildung zur Pflegefachfrau und zum Pflegefachmann

Davon kamen 2020 14 Auszubildende aus unserem Haus. Für weitere Informationen rund um die Ausbildung steht Stefan Russmann gerne zur Verfügung oder Sie informieren sich hier auf unserer Homepage unter https://www.krankenhaus-nettetal.de/karriere/ausbildung/pflegeberufe/