Schluss mit Sodbrennen: Operative Behandlung von Reflux – Wann lohnt sich der Eingriff?
03.02.2027 - 15 Uhr, im Seminarraum im Untergeschoss des Krankenhauses - Eine Anmeldung ist NICHT erforderlich!
Gelegentliches Sodbrennen kennen viele Menschen. Wenn saures Aufstoßen jedoch zum ständigen Begleiter wird, kann dies die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen und insbesondere nachts den Schlaf stören. Typische Beschwerden sind ein brennendes Gefühl hinter dem Brustbein, saures Aufstoßen und Schmerzen im Oberbauch. Auch chronischer Husten, Heiserkeit und häufiges Räuspern können auftreten. Gelangen Magensäure oder Mageninhalt wiederholt in die Speiseröhre, kann dies zu Entzündungen und langfristigen Schleimhautschäden führen. In diesem Fall spricht man von einer gastroösophagealen Refluxkrankheit (GERD).
Normalerweise verhindern der untere Schließmuskel der Speiseröhre und das Zwerchfell gemeinsam den Rückfluss von Mageninhalt. Ist dieser Verschlussmechanismus gestört, kann es zu krankhaftem Reflux kommen. Häufig lassen sich die Beschwerden durch eine Anpassung der Lebensgewohnheiten und eine medikamentöse Behandlung mit Säureblockern lindern.
Doch was ist zu tun, wenn die Beschwerden trotz Behandlung anhalten, eine langfristige medikamentöse Therapie nicht ausreichend hilft oder ein ausgeprägter Zwerchfellbruch vorliegt? In ausgewählten Fällen kann eine operative Behandlung eine sinnvolle Therapieoption sein.
In seinem Vortrag erläutert Oberarzt Ehsan Sabah aus unserer Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie, welche operativen Verfahren bei chronischer Refluxkrankheit zur Verfügung stehen, für wen eine Operation infrage kommt und welche Chancen und Risiken mit dem Eingriff verbunden sind.
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