Freie Bahn für die Verdauung: Operative Behandlung bei Darmvorfall, Rektozele & Co.
05.05.2027 - 15 Uhr, im Seminarraum im Untergeschoss des Krankenhauses - Eine Anmeldung ist NICHT erforderlich!
Chronische Verstopfung, ein unangenehmes Druckgefühl im Becken oder das Gefühl einer unvollständigen Darmentleerung – Beschwerden rund um den Beckenboden und die Darmentleerung sind für viele Betroffene ein Tabuthema. Dabei können sie die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen und den Alltag zur Belastung machen.
Hinter diesen Beschwerden können anatomische Veränderungen wie ein Darmvorfall (Rektumprolaps) oder eine Aussackung der Mastdarmwand in Richtung Scheide (Rektozele) stecken. Solche Veränderungen können die Darmentleerung erschweren und auch gemeinsam auftreten. Allerdings können ähnliche Beschwerden unterschiedliche Ursachen haben, weshalb eine sorgfältige Diagnostik entscheidend ist.
Bei leichteren Formen stehen zunächst konservative Maßnahmen im Vordergrund. Dazu gehören eine individuell angepasste Ernährung, die Regulierung der Stuhlkonsistenz, Beckenbodentraining und das Vermeiden übermäßigen Pressens. Wenn diese Maßnahmen nicht ausreichend helfen und ein operationsbedürftiger anatomischer Befund vorliegt, können operative Verfahren sinnvoll sein.
In seinem Vortrag erläutert Oberarzt Ehsan Sabah, Facharzt für Viszeralchirurgie und Proktologe in unserer Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie, welche anatomischen Veränderungen die Darmentleerung beeinträchtigen können. Er stellt bewährte und moderne Operationsverfahren bei Rektumprolaps, Rektozele und weiteren Beckenbodenveränderungen vor und erklärt, für wen eine operative Behandlung infrage kommt und welche Verbesserungen sich dadurch erreichen lassen.
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