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Herzrhythmusstörungen und Vorhofflimmern – Wenn das Herz aus dem Takt kommt

16.11.2026 - 15.00 Uhr, im Seminarraum im Untergeschoss des Krankenhauses - Eine Anmeldung ist NICHT erforderlich!

Vorhofflimmern ist weltweit die häufigste Herzrhythmusstörung. Bleibt sie unbehandelt, steigt das Risiko für Schlaganfälle und Herzkomplikationen. Normalerweise steuert der Sinusknoten als Taktgeber des Herzens unseren gleichmäßigen Herzschlag. Im Ruhezustand schlägt es etwa 60 bis 80 mal pro Minute, bei Aufregung oder Anstrengung häufiger. Beim Vorhofflimmern treten unkontrollierte elektrische Impulse auf, in deren Folge sich die Vorhöfe nicht mehr rhythmisch, sondern chaotisch zusammenziehen, sie flimmern. Patienten mit Vorhofflimmern haben ganz unterschiedliche Symptome. Manche Betroffene beschreiben ein schnelles, unregelmäßiges oder flatterndes Gefühl in der Brust. Auch eine eingeschränkte Belastbarkeit, Kurzatmigkeit, Schwindel oder Benommenheit können auftreten. Eine Vorhofflimmern-Attacke kann aber auch ganz unbemerkt verlaufen. Häufig wird die Erkrankung nur durch Zufall bei einer ärztlichen Untersuchung entdeckt. Die Ursachen für Vorhofflimmern sind vielfältig: Bluthochdruck, koronare Herzkrankheit, Herzschwäche, Herzmuskelerkrankungen, Herzklappenfehler, aber auch Schilddrüsenüberfunktion, Diabetes mellitus und starkes Übergewicht zählen dazu. Neben der direkten Behandlung der Rhythmusstörung und der Schlaganfallprävention ist es daher wichtig, auch die Grunderkrankungen und Risikofaktoren in den Fokus zu nehmen.

Dr. Peter Leven, Chefarzt der Klinik für Kardiologie, informiert in seinem Vortrag über die Gefahren, Diagnose- und Therapiemöglichkeiten des Vorhofflimmerns.

Referent:

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Dr. med. Peter Leven

Chefarzt der Klinik für Kardiologie und Pneumologie