Herzkranzgefäßverengung – Diagnostik, Therapie und Prognoseverbesserung
04.02.2026 - 15 Uhr, im Seminarraum im Untergeschoss des Krankenhauses - Eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich!
Die koronare Herzkrankheit (KHK) ist eine ernst zu nehmende Erkrankung, die das tägliche Leben stark beeinträchtigen kann. Sie entsteht, wenn sich Blutfette, Blutgerinnsel (Thromben) und Bindegewebe in den Innenwänden der Herzkranzgefäße einlagern. Durch diese Gefäßverkalkung (Arterioskleorose) wird der Blutfluss behindert und der Herzmuskel nicht in ausreichendem Maß mit Sauerstoff versorgt. Das typische Symptom einer koronaren Herzerkrankung ist ein Engegefühl in der Brust (Angina pectoris), das unter körperlicher Anstrengung zunimmt.
Um lebensbedrohlichen Folgen wie einem Herzinfarkt vorzubeugen, ist es wichtig, dass eine KHK – oder ein erhöhtes Erkrankungsrisiko – möglichst frühzeitig entdeckt werden. Basis für eine erfolgreiche Therapie und Prognose ist die umfangreiche und fundierte Diagnostik.
Dr. Peter Leven, Chefarzt der Klinik für Kardiologie und Pneumologie, stellt in seinem Vortrag vor, mit welchen nicht-operativen Untersuchungsmethoden differenziert werden kann, ob Patienten durch konservative (medikamentöse) Therapie oder eher durch operative Maßnahmen geholfen werden kann. So steht beispielsweise mit der Stressechokardiographie eine zuverlässige, risikoarme Methode zur Verfügung, durch die in vielen Fällen auf einen interventionellen Eingriff (Herzkatheter-Untersuchung) verzichtet werden kann.
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