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„Mittwochsgespräch“ für Pflegekräfte

Jeden Mittwoch öffnet Pflegedienstleitung Türen für Mitarbeiter und potentielle Bewerber

Ab dem 3. April laden Pflegedienstleiter Norbert Peffer und sein Stellvertreter Stefan Russmann jeden Mittwochnachmittag zum „Mittwochsgespräch“ ein. Zwischen 15.30 und 16.30 Uhr können diejenigen, die sich für eine pflegerische Tätigkeit im Nettetaler Krankenhaus interessieren ohne Termin in das Büro der Pflegedienstleitung kommen. Aber auch bestehende Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind herzlich willkommen, sich bei einem Kaffee in ungezwungener Atmosphäre mit ihren Vorgesetzten auszutauschen. „Egal, ob sich jemand bei uns vorstellen will, sich über die Möglichkeiten in der Pflege in unserem Haus informieren möchte oder aber Mitarbeiter ein persönliches Anliegen haben, die neue Gesprächsstunde soll dafür Raum bieten“, begründet Peffer die Einführung der wöchentlichen Sprechzeiten. „Unsere Türen stehen offen und wir freuen uns gleichermaßen auf neue wie auch auf bekannte Gesichter“, ergänzt Russmann.

Im Zuge des zu Jahresbeginn in Kraft getretenen Pflegepersonalstärkungsgesetzes soll der Personalschlüssel der Pflege im  Nettetaler Krankenhaus deutlich aufgestockt werden. „Wir sind auf einem guten Weg“, bestätigt Peffer. „Uns liegen aktuell sehr viele Bewerbungen von examinierten und fachexaminierten Pflegekräften vor, so dass wir uns im ersten Quartal schon über gut ausgebildeten Pflegezuwachs auf unseren Stationen freuen können.“

Großen Wert legen Peffer und Russmann auf die Zufriedenheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. „Wir ermöglichen jedem einzelnen, sich beruflich zu entwickeln und zu spezialisieren. Fort- und Weiterbildungswünsche erfüllen wir in 99,5 Prozent aller Fälle“, sagt Peffer über die Möglichkeiten im Nettetaler Haus. So sind beispielsweise 80 Prozent aller Pflegekräfte der Intensivstation fachspezifisch weitergebildet.

Eine Besonderheit im Nettetaler Krankenhaus ist das Konzept der Pflege-Plus. Grundlegend hierbei ist die Versorgung der Patienten über das geforderte „ausreichende Maß“ hinaus. Für die pflegenden Mitarbeiter/-innen bedeutet das Raum zur Entfaltung beruflicher Neigungen und Interessen.
Die hohe Anzahl an absolvierten Fachlehrgängen wie z.B.  Praxisanleiter, Pain Nurse, Palliativpflege, Wundmanager stehen genauso für Pflege-Plus wie Ansätze aus der alternativen Medizin wie die Aroma- und Klangschalentherapie, die im Städtischen Krankenhaus Nettetal zum Einsatz kommen. „Uns ist es wichtig, sowohl dem Patienten das Quäntchen mehr an Zuwendung und individueller Pflege zu ermöglichen, als auch unseren Pflegekräften Möglichkeiten der Entwicklung und Förderung von beruflichen Spezialisierungswünschen zu gewährleisten“. Da sind sich Peffer und Russmann einig. Flexibilität wird in Nettetal ebenfalls groß geschrieben. Neben klassischen Schichtmodellen wie Früh-, Spät und Nachtdienst, seien auch individuell gestaltete Einsatzzeiten im Rahmen des Springerpools möglich, führt Norbert Peffer weiter aus. Alle Stellen in der Pflege seien zudem unbefristet ausgeschrieben.

Auch für den Nachwuchs wird in Nettetal gesorgt. Das Haus bildet in der ansässigen Krankenpflegeschule aus, sowohl im Rahmen der einjährigen wie auch der dreijährigen Ausbildung. Nahezu alle Auszubildenden der dreijährigen Ausbildung werden übernommen und im Anschluss in ihren Wunschbereichen eingesetzt. „Angehende Pflegekräfte können sich selbstverständlich ebenfalls gerne im Mittwochsgespräch über die Ausbildungsmöglichkeiten in unserem Haus informieren“, sagt Russmann. Für das laufende Jahr wurden die Plätze der dreijährigen Ausbildung von sechs auf zehn erhöht und konnten auch bereits alle besetzt werden.

Für alle Pflegekräfte oder die, die es im Nettetaler Krankenhaus werden möchten, gilt ab sofort jeden Mittwochnachmittag: Hereinspaziert in das Büro der Pflegedienstleitung zum persönlichen Austausch in ungezwungener Atmosphäre. Die Räumlichkeiten befinden sich im fünften Stockwerk, direkt über dem Zentrum für Arthroskopie und Endoprothetik.