Erweiterte Maskenpflicht im Krankenhaus

Seit dem 21. Januar darf das Krankenhaus nur mit einem medizinischen Mund-Nasen-Schutz (OP-Maske) oder FFP-2-Maske betreten werden. Diese Regelung gilt entsprechend auch für Patienten, die eine der im Haus ansässigen Praxen aufsuchen möchten.

Nicht zulässig sind FFP-2-Masken mit Ventil sowie Alltagsmasken. Patienten, die bei der Anmeldung in unserer Zentralen Patientenaufnahme keine eigene Maske mitführen, können eine solche gegen eine kleine Spende für den Förderverein erwerben.

Ab Montag, dem 26. Oktober gilt im Nettetaler Krankenhaus wieder ein generelles Besuchsverbot. Auch in der zentralen Patienten-/Notaufnahme sind Begleitpersonen nur noch in absoluten Ausnahmefällen erlaubt. Damit reagieren wir in Abstimmung mit den Krankenhäusern des Kreises auf die steigenden Infektionszahlen. „Um unsere Patienten und Mitarbeiter bestmöglich vor einer Covid-19-Infektion zu schützen, ist diese Entscheidung leider unvermeidlich“, erklärt Geschäftsführer Jörg Schneider und bittet um Verständnis.

Ausnahmen vom Besuchsverbot können im Einzelfall für schwerkranke oder sterbende Patienten nach Rücksprache mit der jeweiligen Stationsleitung gemacht werden. „Unser Pflegepersonal ist sich bewusst, welche Belastung diese Einschränkungen für die Patienten bedeutet und bemüht sich sehr, die fehlenden Kontakte durch eine besonders intensive persönliche Betreuung aufzufangen“, so Schneider.

Wenn ein Patient plötzlich zum Pflegefall wird, sind die Angehörigen oftmals überfordert und bleiben mit vielen Fragen in der neuen und schwierigen Situation alleine. Diese Erfahrung machten früher auch unsere Pflegekräfte und Ärzte, ohne dass sie hier großen Handlungsspielraum zur Unterstützung gehabt hätten. Seit zehn Jahren ist das anders. Es gibt das Team der „Familialen Pflege“, das sofort eingeschaltet werden kann.

„Familiale Pflege NRW“ wurde 2005 als landesweites Gemeinschaftsprojekt vom Land, der AOK und der Universität Bielefeld ins Leben gerufen, um pflegenden Angehörigen möglichst flächendeckend kostenlose Unterstützung und Entlastung zu ermöglichen. „Als das Projekt 2010 in unserem Haus vorgestellt wurde, haben wir uns schnell entschlossen, mitzumachen“, erinnert sich der stellvertretende Pflegedienstleiter Stefan Russmann.

Heike Weinmann, damals Leiterin der Krankenpflegeschule, übernimmt die Projektleitung. Mit viel Engagement sorgt sie dafür, dass die Beratung und Unterstützung pflegender Angehöriger in kurzer Zeit ein fester Baustein im Pflegekonzept des Nettetaler Krankenhauses wird. Als Pflegetrainerin von Beginn an dabei ist Sendi Giganti. In den ersten fünf Jahren begleitet das Duo mehr als 600 Familien, beginnend mit der Beratung noch während des stationären Aufenthalts des Patienten bis hin zu weiterführenden Pflegekursen. 2015 dann übergibt Weinmann die Leitung an Ihre Kollegin und den frisch an Bord geholten Daniel Krause, um sich wieder voll auf die Pflegeschule zu konzentrieren. Drei Jahre später verstärkt ein dritter Pflegetrainer das Team. Gleichzeitig  wird umstrukturiert: Die Pflegetrainer übernehmen auch Aufgaben im Sozialdienst  und arbeiten stationsbezogen. Das schafft Synergien. „In unserer Doppelfunktion lernen wir betroffene Patienten und Angehörige früher kennen und können die Angebote der Familialen Pflege noch einfacher vermitteln“, berichtet Giganti. 2019 vergrößert sich das Team Familiale Pflege/Sozialdienst noch einmal, seither gibt es auch für die Palliativstation eine feste Ansprechpartnerin.

Bis zu 200 Familien profitieren jedes Jahr von dem vielfältigen Angebot der Familialen Pflege

Sobald sich abzeichnet, dass ein Patient nach der Entlassung eine häusliche Pflege benötigen wird, nehmen die Pflegetrainer Kontakt mit den Angehörigen auf. Erste Beratungsgespräche und Pflegetrainings erfolgen auf Wunsch noch während der stationären Phase am Patientenbett. So vorbereitet können die Angehörigen der Entlassung meist ruhiger entgegensehen. „Wir kommen aber auch nach dem stationären Aufenthalt in das häusliche Umfeld, um individuell zu beraten und mit den Angehörigen Pflegetechniken zu üben“, erklärt Krause. Dabei dürften gern auch mehrere Familienmitglieder teilnehmen.

Gänzlich unabhängig davon, ob der häuslichen Pflegesituation ein stationärer Aufenthalt voraus gegangen ist, können pflegende Angehörige den so genannten Initial-Pflegekurs sowie einen speziellen Kurs zur Unterstützung bei der Pflege von Demenzerkrankten besuchen. Auch die regelmäßigen Gesprächskreise stehen allen Interessierten offen.

Pflegerisches Grundwissen zu vermitteln ist aber nicht das alleinige Ziel all dieser Angebote. Die Pflegetrainer haben stets auch das physische und seelische Wohlergehen der pflegenden Angehörigen im Blick und entsprechende Hilfestellungen im Gepäck, Stichwort „Selbstpflege“. So erklärt Krause als ausgebildeter VAP-AdvisorÒ zum Beispiel vielen Klienten wie die Patientenmobilisation durch harmonische Bewegungsabläufe (Kinästhetik) für beide Seiten besonders schonend umgesetzt werden kann. „Aber auch das Vorlesen einer kurzen Geschichte hilft manchmal, einen Moment der Entspannung zu ermöglichen“, ergänzt der erfahrene Pflegetrainer.

Was oftmals nicht bekannt ist: Alle Kurse und Trainings sind für die Teilnehmer kostenfrei. Die Angebote der Familialen Pflege sind als Regelleistung der Krankenkassen anerkannt.

Telefonische Beratung in Corona-Zeiten

Corona hat auch die Möglichkeiten der Familialen Pflege eingeschränkt, so sind derzeit keine Kurse oder Hausbesuche möglich. „Zurzeit beraten wir pflegende Angehörige telefonisch, das hilft ja auch schon.  Wer Rat sucht, kann uns auch gern anrufen“, betont Giganti.

Neue Kurstermine geben wir zeitnah bekannt.

„Wir wollen möglichst früh eine durchgängige Behandlungs­perspektive zum Wohle des älteren Patienten etablierten“, fasst Geriatrie-Chefarzt Hanns-Peter Klasen vom St. Irmgardis-Krankenhaus Süchteln das Ziel der Kooperation zwischen seinem Haus und dem Städtischen Krankenhaus Nettetal zusammen. Und das sowohl für die geriatrischen als auch die verunfallten Patienten des Nettetaler Hauses. Dazu gibt es jetzt den sogenannten „Liasondienst“, der die bestmögliche Behandlung für ältere Patienten sicherstellt.

Zweimal pro Woche kommt eine qualifizierte geriatrische Fachkraft des Süchtelner Hauses dazu nach Nettetal. Es erfolgt eine erste Einschätzung. Gemeinsam mit dem behandelnden Arzt und den Pflegekräften vor Ort wird dann entschieden, wo der Handlungsbedarf bei diesem Patienten liegt, wie und wo man ihn möglichst optimal versorgen kann.

Hand in Hand arbeiten die Ärzte und das Pflegepersonal beider Häuser bei älteren Patienten zusammen. Auch Menschen, die durch einen Unfall nun im Nettetaler Haus versorgt werden, profitieren vom Liasondienst. Denn die weiterführende geriatrische Behandlung ist auch für sie sichergestellt. „Wir sehen die Patienten schon sehr frühzeitig, können uns ein Bild machen und den Behandlungsbedarf feststellen“, zeigt Hanns-Peter Klasen die Vorteile der Kooperation auf. Denn die Behandlung soll nicht nach der Operation enden, sondern erst nach Abschluss der erfolgreichen Nachbehandlung.

„In der Vergangenheit haben wir den Liasondienst mit dem St. Irmgardis-Krankenhaus einzelfallbezogen durchgeführt“, berichtet Jörg Schneider, Geschäftsführer des Nettetaler Krankenhauses. „Nun haben wir ihn im Rahmen einer Kooperation intensiviert und gute Strukturen etabliert.“ Langfristig ist angedacht, ein gemeinsames Alterstrauma-Zentrum zu etablieren, das dann auch zertifiziert werden soll. „Der Liasondienst ist ein gutes Beispiel für die vertrauensvolle Zusammenarbeit beider Häuser“, betont Schneider.

Das neue Bett bietet Patienten und Pflegekräften außerordentlichen Komfort: Per Fernbedienung können unsere Pflegekräfte Patienten mit eingeschränkter Mobilität schonend in eine aufrechte Sitzposition bringen. Bei Bedarf wird das Fußteil zum Tisch. So fallen Essen und Trinken leichter. Zugleich gewinnt der Patient bei Mahlzeiten und Gesprächen das Gefühl von Selbstbestimmtheit und Gleichberechtigung zurück. Auch Patienten, die aufgrund einer Erkrankung wie Herzschwäche oder Durchblutungsstörungen in den Beinen (PAVK) nicht liegen können, kann in diesem Bett eine bequeme und entlastende Position eingerichtet werden. Ein weiteres Feature ist die Aufstehhilfe: Das Bett übernimmt das Aufrichten des Patienten in Richtung Fußseite quasi vollständig. Lediglich beim Aufstehen oder beim Wechsel in einen Transportstuhl muss die Pflegekraft eine kurze Hilfestellung leisten.

Ein ganz großes DANKESCHÖN an alle Spender, die unseren Förderverein unterstützen!!!

Zusammen mit Personalleiter Rainer Boerenkamp und Pflegedienstleiter Norbert Peffer konnte er 24 der 36 neuen Kollegen, die in den letzten drei Monaten in die „Krankenhausfamilie“ aufgenommen wurden, im NetteBistro willkommen heißen.

„Wir haben dieses Quartalsfrühstück im Frühjahr initiiert, weil uns wichtig ist, dass sich alle Mitarbeiter schnell dazugehörig fühlen“, erklärt Schneider die Idee. Es habe in Nettetal Tradition, dass auch die unterschiedlichen Berufsgruppen vertrauens- und respektvoll zusammenarbeiten. So werde auch eine Kultur der offenen Türen gelebt. „Das gilt im wahrsten Sinne des Wortes: Nutzen Sie diese Möglichkeit, wann immer Sie Gesprächsbedarf haben“, ermunterte Schneider die „Neulinge„ bei der Begrüßung. „Das Frühstück bietet eine gute Gelegenheit, Kolleginnen und Kollegen anderer Arbeitsbereiche kennenzulernen.“, bestätigte auch Gesundheits- und Krankenpflegerin Alexandra Gottschalk, die zu den Gästen zählte. Das nächste Quartalsfrühstück findet im September statt.

2009 wurde die ehemalige Physiotherapieabteilung des Städtischen Krankenhauses Nettetal in eine hundertprozentige Tochtergesellschaft umgewandelt – die NetteVital GmbH war geboren. Die Grundidee für diesen Schritt, den Patienten eine optimale und geschlossene Behandlungskette anbieten zu können, wurde in den vergangenen zehn Jahren konsequent ausgebaut und hat sich als Erfolgsmodell bewährt:

47 hochqualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zählen mittlerweile zum NetteVital-Team. Sie führten im vergangenen Jahr rund 148.000 Anwendungen durch. 219 Langzeitpatienten sind dauerhaft in physio- oder ergotherapeutischer Behandlung, 800 Kunden trainieren regelmäßig im Kraft-Ausdauer-Zirkel und gut 450 Menschen nutzen pro Woche eine der angebotenen Reha-Sportgruppen. In der Ergotherapie hat sich NetteVital als einzige Praxis der Region auf die Behandlung von Erwachsenen spezialisiert und bietet hier auch Hausbesuche an. Da seit Langem zahlreiche Brüggener zum Patientenstamm zählten, eröffnete NetteVital im November 2017 in Brüggen eine Zweigstelle. Inzwischen versorgen dort vier Therapeutinnen die Patienten, im Herbst wird noch eine weitere Stelle aufgestockt. Im Rahmen eines seit Jahren etablierten Vortragsprogramms informiert NetteVital überdies regelmäßig zu interessanten Gesundheitsthemen.

Anlässlich des Jubiläums bedankte sich NetteVital nun bei seinen Langzeitpatienten und Zirkelkunden mit einem gemeinsamen Sommerfest im NetteBistro. Die Geschäftsführer des Krankenhauses, Jörg Schneider und Dr. Michael Rauterkus, sowie NetteVital-Betriebsleiter Klaus Schmitz konnten gut 100 Gäste begrüßen, die bester Laune und voll des Lobes waren.

Geschlossene Behandlungskette aus einer Hand

„Als hausinterne Therapieeinrichtung können wir die Patienten von den ersten stationären Maßnahmen über die ambulante Weiterbehandlung bis hin zur Sekundärprävention durchgängig betreuen“, sagt Klaus Schmitz, der NetteVital seit der Gründung leitet. Die kurzen Wege zwischen den Stationstherapeuten, den ambulanten Behandlern und den medizinischen Fachabteilungen seien dabei sehr hilfreich. Die NetteVital-Therapeuten seien stets von Beginn an an der Abstimmung des Behandlungspfades des Patienten beteiligt. Besonders nach Gelenkersatz-Operationen oder bei neurologischen Erkrankungen zeige das Konzept nachhaltige Wirkung. So erkläre sich auch die große Zahl an Patienten, die nach Beendigung der ärztlich verordneten Therapie weiter bei NetteVital trainieren, um ihre wieder gewonnene Gesundheit zu erhalten. Dr. Michael Blum bleibt auch nach seiner Pensionierung als Chefarzt der Chirurgie leitender Arzt von NetteVital. „Wir sind froh, dass Dr. Blum den Mitarbeitern und Patienten weiterhin als erfahrener ärztlicher Ansprechpartner zur Verfügung steht“, so Schneider.

Die ambulante Rehabilitation stellt den grundlegenden Baustein für das Konzept der „Rund-um-Versorgung aus einer Hand“ dar. Hier übernimmt das gleiche Ärzte- und Therapeutenteam die Versorgung, welches der Patient bereits von seinem stationären Aufenthalt kennt. Seit 2011 können auch Versicherte gesetzlicher Krankenkassen von dieser Möglichkeit profitieren. Neben den Patienten des Nettetaler Krankenhauses werden aber auch die Patienten anderer Krankenhäuser und der niedergelassenen Ärzte bei NetteVital versorgt. Zertifizierte Präventionskurse und Reha-Sportgruppen mit verschiedenen Schwerpunkten bilden einen weiteren Baustein für einen effektiven und langfristigen Behandlungserfolg. „In vielen Fällen, sei es im Zuge einer Grunderkrankung, nach einer Operation oder nach einer Verletzung ist es sinnvoll, im Anschluss an die ärztlich verordneten Maßnahmen weiter aktiv an sich zu arbeiten“, erklärt Schmitz. Noch im Jahr der Gründung hat NetteVital daher eine Vereinbarung mit dem Gesundheits- und Behindertensport e.V. getroffen. Derzeit finden 30 Reha-Sportgruppen pro Woche in den behindertengerecht ausgestatteten Räumlichkeiten von NetteVital statt.

„Unsere Mitarbeiter engagieren sich alle auch über den normalen Übungsbetrieb hinaus im Netzwerk behinderter Menschen und sind mit vollem Herzen dabei“, betont Schmitz. Auch im lokalen Sport ist das NetteVital-Team immer wieder aktiv, sei es als Kooperation mit Lauftreffs des LC-Nettetal und VFL Hinsbeck oder beim Radsport und der Handbiker-Abteilung des SC Union Nettetal.

Ab dem 3. April laden Pflegedienstleiter Norbert Peffer und sein Stellvertreter Stefan Russmann jeden Mittwochnachmittag zum „Mittwochsgespräch“ ein. Zwischen 15.30 und 16.30 Uhr können diejenigen, die sich für eine pflegerische Tätigkeit im Nettetaler Krankenhaus interessieren ohne Termin in das Büro der Pflegedienstleitung kommen. Aber auch bestehende Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind herzlich willkommen, sich bei einem Kaffee in ungezwungener Atmosphäre mit ihren Vorgesetzten auszutauschen. „Egal, ob sich jemand bei uns vorstellen will, sich über die Möglichkeiten in der Pflege in unserem Haus informieren möchte oder aber Mitarbeiter ein persönliches Anliegen haben, die neue Gesprächsstunde soll dafür Raum bieten“, begründet Peffer die Einführung der wöchentlichen Sprechzeiten. „Unsere Türen stehen offen und wir freuen uns gleichermaßen auf neue wie auch auf bekannte Gesichter“, ergänzt Russmann.

Im Zuge des zu Jahresbeginn in Kraft getretenen Pflegepersonalstärkungsgesetzes soll der Personalschlüssel der Pflege im  Nettetaler Krankenhaus deutlich aufgestockt werden. „Wir sind auf einem guten Weg“, bestätigt Peffer. „Uns liegen aktuell sehr viele Bewerbungen von examinierten und fachexaminierten Pflegekräften vor, so dass wir uns im ersten Quartal schon über gut ausgebildeten Pflegezuwachs auf unseren Stationen freuen können.“

Großen Wert legen Peffer und Russmann auf die Zufriedenheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. „Wir ermöglichen jedem einzelnen, sich beruflich zu entwickeln und zu spezialisieren. Fort- und Weiterbildungswünsche erfüllen wir in 99,5 Prozent aller Fälle“, sagt Peffer über die Möglichkeiten im Nettetaler Haus. So sind beispielsweise 80 Prozent aller Pflegekräfte der Intensivstation fachspezifisch weitergebildet.

Eine Besonderheit im Nettetaler Krankenhaus ist das Konzept der Pflege-Plus. Grundlegend hierbei ist die Versorgung der Patienten über das geforderte „ausreichende Maß“ hinaus. Für die pflegenden Mitarbeiter/-innen bedeutet das Raum zur Entfaltung beruflicher Neigungen und Interessen.
Die hohe Anzahl an absolvierten Fachlehrgängen wie z.B.  Praxisanleiter, Pain Nurse, Palliativpflege, Wundmanager stehen genauso für Pflege-Plus wie Ansätze aus der alternativen Medizin wie die Aroma- und Klangschalentherapie, die im Städtischen Krankenhaus Nettetal zum Einsatz kommen. „Uns ist es wichtig, sowohl dem Patienten das Quäntchen mehr an Zuwendung und individueller Pflege zu ermöglichen, als auch unseren Pflegekräften Möglichkeiten der Entwicklung und Förderung von beruflichen Spezialisierungswünschen zu gewährleisten“. Da sind sich Peffer und Russmann einig. Flexibilität wird in Nettetal ebenfalls groß geschrieben. Neben klassischen Schichtmodellen wie Früh-, Spät und Nachtdienst, seien auch individuell gestaltete Einsatzzeiten im Rahmen des Springerpools möglich, führt Norbert Peffer weiter aus. Alle Stellen in der Pflege seien zudem unbefristet ausgeschrieben.

Auch für den Nachwuchs wird in Nettetal gesorgt. Das Haus bildet in der ansässigen Krankenpflegeschule aus, sowohl im Rahmen der einjährigen wie auch der dreijährigen Ausbildung. Nahezu alle Auszubildenden der dreijährigen Ausbildung werden übernommen und im Anschluss in ihren Wunschbereichen eingesetzt. „Angehende Pflegekräfte können sich selbstverständlich ebenfalls gerne im Mittwochsgespräch über die Ausbildungsmöglichkeiten in unserem Haus informieren“, sagt Russmann. Für das laufende Jahr wurden die Plätze der dreijährigen Ausbildung von sechs auf zehn erhöht und konnten auch bereits alle besetzt werden.

Für alle Pflegekräfte oder die, die es im Nettetaler Krankenhaus werden möchten, gilt ab sofort jeden Mittwochnachmittag: Hereinspaziert in das Büro der Pflegedienstleitung zum persönlichen Austausch in ungezwungener Atmosphäre. Die Räumlichkeiten befinden sich im fünften Stockwerk, direkt über dem Zentrum für Arthroskopie und Endoprothetik.

Sie haben Lust mit Menschen zu arbeiten und noch keinen Ausbildungsplatz für 2019?

Wir haben noch freie Plätze für die einjährige Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegeassistentin / zum Gesundheits- und Krankenpflegeassistenten.
Ausbildungsbeginn ist der 1. April 2019.  Auch als Sprungbrett für die dreijährige Ausbildung zum/zur Gesundheits- und Krankenpfleger/in geeignet.

Für Auskünfte steht Ihnen unser stellvertretender Pflegedienstleiter Stefan Russmann zur Verfügung: Tel. 02153 125 9892, s.russmann@krankenhaus-nettetal.de

Mehr Infos zur Ausbildung

Die Vorbereitungen für den Erweiterungsbau unseres Hauses sind nahezu abgeschlossen. Bereits in den Sommermonaten wurde der alte Pavillon abgerissen. Es folgten die Unterfangung des Bestandgebäudes und der Aushub für das geplante Kellergeschoss. Die Aufstellung des Baukrans am 2. Oktober markiert nun die nächste Bauphase – in Kürze wird die Bodenplatte gegossen und dann kann es in die Höhe gehen. Alle Arbeiten liegen gut im Zeit- und Kostenplan, so dass wir Ende Januar mit der Fertigstellung des Kellergeschoss-Rohbaus rechnen.

Die Fertigstellung des Anbaus ist für Sommer 2020 geplant. Dann stehen 3500 weitere Quadratmeter für den Ausbau medizinischer Infrastruktur bereit, die das Krankenhaus sowohl für die Erweiterung eigener Bereiche wie auch die räumliche Anbindung von Kooperationspartnern nutzen möchte.