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Schilddrüsenknoten – Wann ist eine Operation erforderlich?

01.04.2020 - 15.00 Uhr, im Seminarraum im Untergeschoss des Krankenhauses

Die Schilddrüse sitzt als kleines, schmetterlingsför­miges Organ unterhalb des Kehlkopfes im vorderen Hals. Sie produziert die beiden lebenswichtigen Hor­mone T3 (Trijodthyronin) und T4 (Tetrajodthyronin oder Thyroxin). Diese Botenstoffe bestimmen im Stoffwechsel, ob der Körper auf Hochtouren oder auf Sparflamme läuft. Fast alle wichtigen Körper­funktionen und Organe sind auf eine gesunde Schilddrüse angewiesen: Energieverbrauch und Körperwärme, Mineralstoff- und Wasserhaushalt, körperliche und geistige Ent­wicklung, Herz und Kreislauf, Magen und Darm, Nerven und Muskeln, seelisches Wohlbefinden, Se­xualität und Fruchtbarkeit.

Es verwundert daher nicht, dass sich Schilddrü­senerkrankungen auf unterschiedliche Weise be­merkbar machen können. Vergrößerungen der Schilddrüse können meist zu­nächst mit Medikamenten behandelt werden, um ein weiteres Wachstum zu verhindern.

Je nach Art der Erkrankung, Größe oder Lage der Schilddrüsen­veränderung kann es jedoch notwendig werden, krankhaftes Gewebe oder das ganze Organ zu entfernen.

Dr. Judith Corvin und Birgitta Hoeren-Bayer – beide erfahrene Schilddrüsenchirurginnen – erläutern in ihrem Vortrag verschiedene Krankheitsbilder der Schilddrüse sowie die Möglichkeiten der Diagnostik und Behandlung.

Referentinnen:

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Dr. med. Judith Corvin

ltd. Oberärztin der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie

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Birgitta Hoeren-Bayer

Fachärztin für Allgemein- und Unfallchirurgie