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Modernste Operationstechniken bei Kreuzbandverletzungen

28.09.2022 - 18 Uhr, im Seminarraum im Untergeschoss des Krankenhauses - Eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich!

Jedes Knie besitzt zwei Kreuzbänder, das vordere und das hintere, die dem Knie Stabilität geben und es bei jeder Bewegung führen. Infolge eines Kreuzbandrisses, von dem meist das vordere Band betroffen ist, kommt es zu einer Instabilität des Knies. Typische Symptome neben Schmerzen und Schwellung ist das Wegknicken des Gelenks beim Gehen. In der überwiegenden Anzahl der Verletzungen kann das Kniegelenk allein durch Muskelkraft nicht dauerhaft stabilisiert werden. Dann besteht die Gefahr, dass das Kniegelenk durch ständige Fehlbelastung überstrapaziert wird und Knorpel und Menisken geschädigt werden. Eine schmerzhafte Arthrose wäre die Folge. Kann durch eine konservative Therapie keine ausreichende Stabilität mehr hergestellt werden oder liegt ein hoher sportlicher Anspruch vor, sollte ein Ersatz des vorderen Kreuzbandes erfolgen. Für diese so genannte Kreuzbandplastik wird eine körpereigene Sehne aus dem Bein entnommen und als Transplantat im Kniegelenk verankert. Da der Eingriff arthroskopisch erfolgt, können mögliche Begleitverletzungen des Knorpels, der Menisken oder weiterer Strukturen direkt mitbehandelt werden.

Hamid Reza Ansari, Oberarzt in unserem Zentrum für Arthroskopie und Endoprothetik stellt in seinem Vortrag moderne Operationstechniken für die Behandlung von Kreuzbandverletzungen vor.

Referent:

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Hamid Reza Ansari

Oberarzt im Zentrum für Arthroskopie und Endoprothetik