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Patientenbesuche unter Auflagen wieder möglich

Telefonische Anmeldung erforderlich / Screening der Besucher vor Ort

Pünktlich vor dem langen Pfingstwochenende ist es soweit. Zur Freude vieler Patienten und Angehörigen sind Besuche ab Freitag in unserem Haus wieder möglich. Jedoch nicht ohne strikte Maßnahmen, die konsequent zum Schutz der Patienten, Angehörigen und Mitarbeiter eingehalten werden müssen.

Grundsätzlich sind Besuche nur für Patienten möglich, die länger als drei Tage im Krankenhaus bleiben. Diese können bei Aufnahme zwei Kontaktpersonen angeben, von denen eine pro Tag zu Besuch kommen kann. Die tägliche Besuchszeit von 16 bis 19 Uhr ist je Besucher auf eine halbe Stunde limitiert. „So wollen wir möglichst vielen unserer Patienten und deren Angehörigen den persönlichen Kontakt ermöglichen, aber gleichzeitig zu viele Kreuzwege und gleichzeitige Kontakte in unserem Haus aus Sicherheitsgründen vermeiden“, sagt Jörg Schneider, Geschäftsführer des Hauses. Zudem finden Besuche bis auf weiteres  ausschließlich im Patientenzimmer statt.

Ganz entscheidend für eine reibungslose Abwicklung der Besucherorganisation ist die vorherige telefonische Anmeldung. Diese ist dringend erforderlich und findet direkt bei der zuständigen Station statt. Vom Patienten angegebene Kontaktpersonen können montags bis freitags von 10 bis 12 Uhr einen Besuchstermin vereinbaren. Die entsprechenden Telefonnummern lauten wie folgt: Station 1a 02153 125 –9711, Station 1b –9721, Station 2a -9731, Station 2b -9741, Station 3 -9761, Intensivstation – 9701. Die Isolierstationen sind nach wie vor von der Besucherregelung ausgenommen.

Gemäß den Richtlinien des Robert-Koch-Institutes (RKI) und darüber hinaus auf Empfehlung der hauseigenen Hygienefachkräfte sind vor Ort zur abgesprochenen Besuchszeit Schutzmaßnahmen erforderlich. Das Krankenhaus darf nur ohne bestehende Infektionsanzeichen wie Fieber, Husten, Durchfall o.ä. und nur mit Mund-Nasen-Schutz betreten werden. „Mit Schals, Masken aus Taschentüchern oder Haushaltspapier sowie FFP-Masken mit Ventil können wir die Besucher leider nicht einlassen, da diese Varianten nicht den gleichen Schutz wie klinische Mund-Nasen-Schutz-Masken zur einmaligen Verwendung oder Stoffmasken bieten“, so Stefan Russmann, Hygienefachkraft des Hauses. Gleichzeitig betont Russmann jedoch, dass trotz Tragen der Maske der Sicherheitsabstand absolut erforderlich bleibt, da auch der Mund-Nasen-Schutz das Risiko einer Ansteckung nur minimiert, aber nicht ausschließt. Seine klare Empfehlung lautet zudem, auf Besuche weiterhin zu verzichten, sofern das für Patient und Angehörigen machbar ist.

Neben der Maskenpflicht und einer gründlichen Händehygiene beim Betreten und Verlassen des Hauses wie auch des Patientenzimmers, müssen sich angemeldete Besucher eingangs registrieren und screenen lassen. Dazu gehört das Messen der Temperatur vor Ort durch hauseigenes Personal wie auch ein Screeningfragebogen. Dieser darf gerne bereits im Vorfeld auf unserer Homepage ausgedruckt und ausgefüllt mitgebracht werden.

„Wir freuen uns sehr darüber, dass wir unseren Patienten wieder Besuche ermöglichen können und bitten um Verständnis, dass diese momentan noch an teils unangenehme, aber dringend erforderliche Auflagen gebunden sind“, so Schneider über die neue Regelung.