Röntgen

Die Röntgenabteilung führt alle Röntgenuntersuchungen für die verschiedenen Abteilungen und Ambulanzen des Städtischen Krankenhauses Nettetal durch. Das Team unter der Leitung von Gertrud Lehnen ist rund um die Uhr an sieben Tagen der Woche im Einsatz. Ausgebildete Medizinisch Technische Radiologieassistentinnen und –assistenten führen die Röntgenaufnahmen durch. Dabei müssen sie darauf achten, dass Patienten während der Aufnahme einige Sekunden nicht atmen und still sitzen. Ansonsten kann das Röntgenbild unscharf werden. Darüber hinaus klärt das Röntgenteam bzw. der behandelnde Arzt vor jeder Aufnahme ab, ob diese aus medizinischer Sicht wirklich notwendig ist. Denn jedes Mal ist der Patient einer Strahlenbelastung ausgesetzt. Um strahlenkritische Körperregionen zu schützen, erhalten die Patienten während der Aufnahme eine Bleischürze.

Schwangere Frauen werden nur im äußersten Notfall geröntgt, da das Kind im Mutterleib durch die Strahlung Schaden nehmen könnte.
 
Wie entsteht ein Röntgenbild?
Röntgenaufnahmen werden mittels Film- und Folientechnik erstellt. Die verschiedenen Graustufen der Röntgenbilder entstehen dabei durch das Verhältnis zwischen Strahlung und Gewebestrukturen. So ist die Absorption (hier: Aufnahme der Röntgenstrahlen) im Knochen hoch, in lufthaltigen Lungenstrukturen hingegen gering. Allerdings ist die Darstellung verschiedenster Gewebearten wie beispielsweise von Muskeln und Sehnen ohne Zugabe eines Kontrastmittels aufgrund zu geringer Absorptionsunterschiede nicht möglich.
 
Medizinische Fragestellungen, die nur durch detaillierte Aufnahmen verschiedenster Gewebeschichten beantwortet werden können, müssen mit einer Computertomographie oder Magnetresonanztomographie abgeklärt werden.

Leistungsspektrum

  • alle Verfahren der konventionellen Röntgendiagnostik
  • Durchleuchtung
  • Computertomographie in Kooperation mit Dr. med. J. Malms

 

       

 v. l.: Dr. Malms, Fr. Dr. Hoogeveen 


Das Team der Röntgenabteilung