Neue Betten bieten mehr Komfort für Patienten und Pflegekräfte

Als das Krankenhaus Nettetal vor knapp 20 Jahren seine Pflegestationen mit elektrischen Betten ausstattete, zählte es damit im Kreis zu den  Vorreitern. Doch auch Betten werden irgendwann gebrechlich und so wird das Haus in den nächsten zwei bis drei Jahren 500.000 Euro investieren, um nach und nach auf allen Stationen eine neue Bettengeneration einzuführen. Auf der Wahlleistungsstation sind jetzt die ersten 60 neuen Betten eingetroffen. „Die alten Betten haben gute Dienste geleistet, doch mittlerweile steigt der Reparaturbedarf und oftmals gibt es keine Ersatzteile mehr“, erklärt Geschäftsführer Jörg Schneider.

Neben einer modernen Optik haben die neuen Modelle vor allem zahlreiche funktionale Vorteile. Darauf hat die Pflegedienstleitung in enger Abstimmung mit dem gesamten Pflegeteam bei der Auswahl im Vorfeld besonderen Wert gelegt. „Die sind so viel leichter und wendiger als die Vorgänger“, freut sich Gesundheits- und Krankenpflegerin Melanie Gehrmann, als gleich der erste Versuch ein neues Bett in ein Zweibettzimmer „einzuparken“ ganz besonders einfach geht. Aufgrund ihres flächigen Designs lassen sich die Betten außerdem schneller aufbereiten und es gibt keine Stoßkanten. Mit Seitengitter und auf niedrigster Höhe können sie im Bedarfsfall sogar als Sturzbetten fungieren. Eine integrierte Aufstehhilfe und die leicht zu betätigende Fernbedienung sorgen überdies für mehr Patientenkomfort.

Auch TV-Geräte werden im Nettetaler Krankenhaus derzeit sukzessive gegen zeitgemäße Modelle ausgetauscht. Rund 30.000 Euro hat die Krankenhausleitung bereits in 48-Zoll-Flachbildschirme im Bereich der Wahlleistungszimmer investiert.